Betrugsvorwürfe und Insolvenz: Betriebsstopp bei Cleverbuy

Das Online-Ankaufsportal für gebrauchte Elektronik „Cleverbuy“ stellt den Betrieb ein und kündigt Insolvenz an.
Die Cleverbuy GmbH aus Krefeld hat laut Mitteilung auf ihrer Website den Geschäftsbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. Demnach werden keine Geräte mehr angekauft oder verkauft und Einsendungen abgelehnt. Als Grund nennt das Unternehmen Zahlungsprobleme.
Parallel dazu läuft seit Wochenbeginn ein Gerichtsverfahren gegen den Geschäftsführer und eine Mitarbeiterin. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen gewerbsmäßigen Betrug sowie Kennzeichenverletzungen vor. Hintergrund sind zahlreiche Beschwerden von Kunden, die vereinbarte Auszahlungen für verkaufte Elektronik nicht erhalten haben sollen.
Cleverbuy-Insolvenz und laufendes Verfahren
Nach Unternehmensangaben wurde ein Insolvenzantrag gestellt, ein Eintrag in öffentlichen Registern lag zuletzt jedoch noch nicht vor. Auch das zuständige Amtsgericht bestätigte auf Anfrage, dass bislang kein Antrag registriert sei.
Im Prozess geht es um 115 Fälle seit Ende 2022 mit einem Gesamtschaden von rund 73.600 Euro. Zudem berichtet das Unternehmen von gescheiterten Übernahmeverhandlungen mit einem anderen Anbieter. Die Fortsetzung des Verfahrens ist für Anfang Mai angesetzt.
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Schade. Tatsächlich nur gute Erfahrungen mit Cleverbuy gemacht.