Bevölkerung (nicht) in Alarmbereitschaft: Nur jeder Zehnte ist auf Cyberangriffe vorbereitet

Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich auf hybride Angriffe und deren Folgen nicht ausreichend vorbereitet.
Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom rechnen 82 Prozent der Befragten in Deutschland mit ernsthaften Krisen infolge hybrider Angriffe, zu denen Cyberangriffe, Sabotageaktionen und Desinformationskampagnen zählen.
Nur 2 Prozent der Bevölkerung halten ihren Haushalt für sehr gut vorbereitet, weitere 13 Prozent für eher gut. Rund ein Viertel sieht sich eher schlecht vorbereitet, während mehr als die Hälfte überhaupt keine Vorkehrungen getroffen hat.
Gefahrenbewusstsein und konkrete Sorgen der Bevölkerung
Die größten Ängste betreffen den Ausfall der Energieversorgung (77 Prozent), Banken und Versicherungen (69 Prozent) sowie Krankenhäuser und Ärzte (60 Prozent). Weitere Bereiche wie Wasserversorgung, Lebensmittelversorgung und Telekommunikation sind ebenfalls betroffen.
Laut Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst müsse Deutschland seine Resilienz stärken, indem sowohl die Bevölkerung als auch Verwaltungen und Unternehmen Vorkehrungen treffen.
Wichtige Maßnahmen, die Haushalte bereits getroffen haben
- 59 Prozent nutzen Sicherheitssoftware wie Firewalls gegen Cyberangriffe
- 36 Prozent haben digitale Kopien wichtiger Dokumente angelegt
- 41 Prozent haben Notvorräte an Wasser und Lebensmitteln
- 31 Prozent verfügen über alternative Energiequellen wie Powerbanks
- 29 Prozent haben einen Notvorrat an Medikamenten
Die Umfrage zeigt zudem, dass 64 Prozent der Menschen sich über Bedrohungen durch hybride Angriffe nicht informiert fühlen, und 65 Prozent der Ansicht sind, dass die Bevölkerung besser vorbereitet sein muss.
Ich persönlich sehe darin eine dringende Notwendigkeit für mehr Aufklärung und praktische Vorsorge, damit Deutschland auf Krisen dieser Art angemessen reagieren kann.
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