BMW streicht Diesel: Doch nicht „technologieoffen“

BMW wirbt beim neuen X5 mit einer „Technologieoffenheit“, die auch in der Politik bei der Mobilität immer wieder ein Thema ist. Es gibt alle Antriebe, BMW bringt den SUV sogar mit Wasserstoffantrieb, was viele Experten für Schwachsinn halten.

Doch beim neuen 3er ist man plötzlich weniger offen, denn wenn es um die echten Volumenmodelle geht, dann entscheidet eben doch die Nachfrage auf dem Markt. Ein i3 mit Wasserstoffantrieb kommt vorerst nicht und der Diesel wird gestrichen.

Am Ende verlässt sich BMW also auf das, was der Markt möchte, normale Benziner sind noch gefragt und Elektroautos wachsen derzeit sehr schnell. Der Begriff ist am Ende eben oft nur Marketing, denn wäre BMW wirklich „technologieoffen“, müsste man hier alles anbieten, nicht nur bei einem SUV, der schnell sechsstellig kostet.


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  1. pankras 🌟

    Fabienne: „Wem gehört das Auto?“

    Butch: „Das ist kein Auto, das ist ein Relikt, Baby.“

    Fabienne: „Wem gehört das Relikt?“

    Butch: „Von Diesel.“

    Fabienne: „Wer ist Diesel?“

    Butch: „Diesel ist tot, Baby. Diesel ist tot.“

    🤣🤣🤣

  2. m1x 🏅

    „Technologieoffenheit ist häufig ein Ausdruck für technologischer Ahnungslosigkeit“. (Harald Lesch)

    1. René H. 🔱

      Das greift aber zu kurz.
      Es liegt mindestens auch an:
      – prognostizierter Nachfrage bzw. (angeblich) keine klare Prognose, dass Verbrenner ab 2035 nicht mehr gefragt sein werden
      – versuchter Schutz der vielen Automobilzulieferer und deren Jobs, die am Verbrenner hängen
      – konservativer Denkweise: alles soll so bleiben wie es ist
      – Lobbyinteressen

  3. René H. 🔱

    Die prognostizierte Nachfrage bestimmt immer die Produktstrategie. Von daher ist es klar, dass man nicht alle Antriebsformen in allen Baureihen sehen wird.

  4. Hans 🏅

    Technologieoffen bedeutet doch nicht, dass man jede mögliche Antriebsart anbieten muss?! Sonst gäbe es noch unzählige andere Varianten außer dem Diesel.

    Es bedeutet, dass man die angestrebten Ziele mit egal welcher Technologie erreichen können soll und nicht die batterieelektrische Variante der einzig wahre Weg ist. (Was ich aktuell so sehe)

    Politisch bedeutet es aktuell schlicht, dass um jeden Preis Verbrenner ungehindert weiter verkauft werden können. Denn „technologieoffen“ war bisher jede EU Vorgabe.

    1. René H. 🔱

      Das 2035er CO2-Ziel für Neufahrzeuge soll de jure mit beliebigen Technologien zu erreichen sein, de facto wird es das mit Verbrennern wirtschaftlich nicht sein.

      1. Hans 🏅

        Exakt. Aus heutiger Sicht jedenfalls nicht wirtschaftlich umsetzbar.

        Technologieoffen ist es deshalb trotzdem.

        Es geht nicht um „wirtschaftlich Umsetzbar“. Ob bis 2035 der Ölpreis dazu führt, dass plötzlich doch alternative Kraftstoffe vergleichbar teuer sein werden, steht auf einem andern Blatt.

        Anstatt also ständig „technologieoffenheit“ zu fordern wäre es viel ehrlicher zu fordern, dass alles bleibt wie es ist. Denn genau das wollen die Politiker, die das fordern. Aus meiner Sicht komplett sinnlos.

  5. VW-fan 🎖

    Technologieoffenheit ist eigentlich nur ein Wort für: Wir wollen noch ein wenig Fördergeld abgreifen und gleichzeitig ein paar Ewig-Gestrige applaudieren hören.

  6. MM 🏅

    Diesel-Dieter muss jetzt ganz stark sein. Die Windel ist vermutlich schon alleine wegen der Windel voll. Und nicht wegen 1.000 km.

    1. Mr. No 🌀

      Und AMG-Ali freut sich, dass es noch reine Benziner bei BMW gibt. Merkst du wie rassistisch dein Diesel-Dieter ist?

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