Tesla erhöht die Löhne in Grünheide erneut deutlich

Der Autobauer Tesla erhöht die Gehälter in Grünheide zum 1. Oktober um durchschnittlich vier bis fünf Prozent.

Vor allem die Beschäftigten in der Produktion profitieren. Sie erhalten nach Unternehmensangaben fünf Prozent mehr. Für Facharbeiter steigen die Gehälter um vier Prozent. Hinzu kommt dort ein leistungsbezogener Bonus.

Tesla erhöht Löhne in Grünheide erneut

Tesla beschäftigt in seinem einzigen europäischen Autowerk zuletzt knapp 11.000 Mitarbeiter. Das Einstiegsgehalt in der Produktion steigt durch die Anpassung laut Unternehmen auf rund 45.750 Euro pro Jahr. Seit dem Produktionsstart im März 2022 hat Tesla die Entgelte nach eigenen Angaben jedes Jahr erhöht.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • Produktion: fünf Prozent mehr Gehalt
  • Facharbeiter: vier Prozent plus Leistungsbonus
  • Einstiegsgehalt Produktion: rund 45.750 Euro jährlich
  • Beschäftigte in Grünheide: knapp 11.000

Tesla bleibt zugleich bei seiner Ablehnung eines Tarifvertrags. Die IG Metall fordert weiterhin eine tarifliche Bindung und hält die Bezahlung bei Tesla trotz der Erhöhungen für niedriger als das branchenübliche Niveau. Für die Metall- und Elektroindustrie fordert sie aktuell fünf Prozent mehr Geld.

Ich finde die erneute Lohnerhöhung durchaus bemerkenswert, gerade angesichts des Kostendrucks in der deutschen Autoindustrie. Der Streit um den Tarifvertrag dürfte damit aber kaum beendet sein.


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  1. Christian 🔆

    Ja ja…die IG Metall.

    Die sollten lieber mal anfangen, für geringer Steuern und Abgaben einzutretten, anstatt immer den „Benefit“ für den Arbeitnehmer beim Arbeitgeber zu suchen.

    Weniger Steuern und Abgaben bedeutet auch mehr Netto vom Brutto.

    Aber nein…..bloß nicht.

    1. Ronald 🔅

      Ja ja… die IG Metall.
      Die IGM, wie auch der DGB, ist für eine Wiedereinsetzung der Vermögungssteuer und einer Reform der Erbschaftssteuer.
      Sie findet bloß kein Gehör beim ehemaligen Blackrock-Manager und dessen Erfüllungsgehilfen aus dem Seeheimer Kreis.
      Eine Vermögenssteuer nach schweizer Vorbild könnte wohl 70 – 75 Milliarden im Jahr einbringen (mit entsprechenden Freibeträgen noch 30 Milliarden). Bei einem Lohnsteueraufkommen von 260 Milliarden (2025) sieht man schon was für eine Entlastung bei den Löhnen möglich wäre.

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