Bundesnetzagentur beanstandet Millionen elektronischer Geräte

Die Bundesnetzagentur meldet für das Jahr 2025 erneut gravierende Mängel bei Millionen elektronischer Geräte im deutschen und europäischen Markt.
Die Marktüberwachung der Bundesnetzagentur hat im Jahr 2025 insgesamt rund 7,7 Millionen Geräte beanstandet, die nicht den geltenden europäischen Vorgaben entsprachen. Nach Angaben der Behörde wurden sowohl formale als auch grundlegende Mängel festgestellt, die einen rechtmäßigen Vertrieb in der Europäischen Union ausschließen.
Zu den formalen Mängeln zählten unter anderem fehlende CE-Kennzeichnungen oder unvollständige Angaben zum verantwortlichen Unternehmen. Grundlegende Mängel betrafen laut Bundesnetzagentur vor allem die Überschreitung von Grenzwerten für Störaussendungen, die Funkdienste oder andere elektrische Geräte beeinträchtigen können.
Schwerpunkte der Marktüberwachung im Jahr 2025
Ein besonderer Fokus lag auf dem Onlinehandel. Dort identifizierte die Bundesnetzagentur 1.266 auffällige Angebote, die den Verkaufsplattformen gemeldet und anschließend entfernt wurden.
Betroffen waren laut Behörde mehr als fünf Millionen Geräte, darunter Smartwatchmodelle, die im EU-Warnsystem Safety-Gate als nicht verkehrsfähig gelistet sind, etwa wegen lediglich simulierter Blutzuckermessungen.
Auch im stationären Einzelhandel intensivierte die Behörde ihre Kontrollen. Von gut 2.100 geprüften Gerätetypen erfüllten 58 Prozent die gesetzlichen Anforderungen nicht. Zudem meldete der Zoll im Rahmen der Zusammenarbeit 8.202 verdächtige Warensendungen, von denen rund 89 Prozent keine Freigabe für den EU-Markt erhielten.
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