China treibt die Elektromobilität weiter voran
Ab 2030 sollen bereits 70 Prozent der verkauften Autos in China elektrifiziert sein, spricht Elektroautos oder Hybride (bzw. Range Extender), das hat man vor ein paar Tagen im neuen 5-Jahres-Plan festgelegt. 40 Prozent sollen vollelektrisch sein, also der größere Anteil, und man möchte global eine führende Rolle einnahmen.
Während in der Vergangenheit also vor allem Konzerne wie Volkswagen oder auch Toyota das Sagen hatten, wenn es um Standards der Branche ging, so wünscht man sich in China, dass das BYD und SAIC in ein paar Jahren sind. Wobei das Ziel mit 70 Prozent eher gering gestapelt ist und vermutlich viel früher erreicht wird.
Die Zukunft der Autos ist elektrisch
Die Richtung der Automobilbranche in China ist aber klar, sie ist elektrisch und sie ist auch autonom. Hier gibt es keine konkreten Ziele, aber China will sich in Zukunft als fortschrittliches Land positionieren und autonomes Fahren gilt als Technologie der Zukunft. Aber auch die Sicherheit bei Autos wird in China ein Stück wichtiger.
Echte Türgriffe, vollelektrisch, teilweise autonom, weltweit führend, so stellt man sich das mittelfristig für die Automobilbranche in China vor. Es geht beim Wandel der Branche also schon lange nicht mehr um das „Klima“, es geht um einen harten Wettbewerb zwischen Europa und China, bei dem Elektroautos entscheidend sind.
Wer nach solchen Plänen, und die Richtung ist ja nicht neu und war schon früher mehr oder weniger so in den Plänen zu sehen, immer noch glaubt, dass ein paar neue Verbrenner die Lösung sind, der wird verlieren. Vor allem die 2030er werden da sehr spannend und es werden vermutlich nicht alle alten Marken überleben.
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Egal, in Deutschland glaubt man fest an Diesel.
Zumindest komme ich mit meinem Diesel ohne Reserve über 1000km und das bei einem 18 Jahre alten Fahrzeug aus Frankreich;)
Laut verschiedener internationaler Studien stehen Autos 23h am Tag herum.
Schön das du mit deinem alten Diesel in der einen Stunde noch von Flensburg nach Berchtesgarden fahren kannst.
Meinst steht an den meisten Tagen sogar 24 Stunden eum. Na und?
Mal wider ein total schwachsinniges Argumente von jemandem der nur schwarz oder weiß kennt.
Oder auch ein schwachsinniges Argument von jemanden der sich auf Reichweiten beruft, die in 99% aller Fälle keiner braucht.
Zu welchen Zeitpunkt ist es schlecht eine größere Reichweite zu haben?
Wenn Reichweite so unwichtig ist warum wird dann auch bei Verbrennern fast immer der große Tank mit bestellt?
Fakt ist, eine geringere Reichweite ist ein Nachteil. Wenn man es nicht braucht, auch gut. Aber es ist ja schon so weit, dass es mittlerweile schon als Vorteil verkauft wird. Wie gesagt, unreflektiertes schwarz weiß denken.
Zu keinem.
Nice to have?
Wenn ich bei einem Neuwagen für einen mittleren (oder höheren) fünfstelligen Betrag für 100€ einen größeren Tank bekomme, wird der automatisch mitbestellt (lt. Gemini 0,11% bis 0,2% vom Kaufpreis) .
Ich glaube aber nicht, diese 200-300 km mehr Reichweite sind lebensnotwendig und ohne gößeren Tank wäre das Auto unbrauchbar.
Es sei natürlich, die Reichweitenangst kickt rein.
Ich wollte mit meinen Hinweis an Reno nur verdeutlichen, er „verkauft“ Vorteile die im normalen Leben keiner braucht.
Noch ein bisschen mehr schwarz-weiß-Denken:
Das Auto steht 23h am Tag still und 95% aller täglichen Fahrten sind unter 50 km (85% unter 20km).
Wenn Reno nur noch die Reichweite seines Diesels als Pro-Argument bringen kann, dann sei es so.
Das muss wirklich komfortabel sein, im alten Diesel 1000km am Stück zu fahren, jeder E-Auto-Fahrer, der leise, ohne Vibrationen und Gestank gleichmäßig dahingleitet, wird sicher neidisch sein.
Wir kommen mit unserem 9 Jahre alten E-Auto 200km weit, Autobahn nur 150. Vorausgesetzt man kann zu Hause laden ist die Reichweite sowas von uninteressant. Die 150km benötigen wir vielleicht 5-6 mal im Jahr.
Vor einiger Zeit habe ich meine Frau gefragt, ob wir vielleicht auf ein E-Auto mit mehr Reichweite umsteigen sollen. Da kam dann nur die Frage, welchen Vorteil das hätte. Nach etwas Überlegung habe ich nur einen gefunden. Die An- und Abreise im Urlaub würde vielleicht eine halbe Stunde schneller gehen. Diskussion beendet. Wir fahren unseren Ioniq, bis er auseinander fällt.
Wenn Du einen 18 Jahre alten Diesel fährst, dann scheint der nicht wirklich viel bewegt zu werden. In dem Fall: Behalten, bis er wirklich verreckt oder die Reparaturen ihn unwirtschaftlich machen. Wenn ein neues Auto her miss, dann halt nur noch rein elektrisch.
Ja gut wenn ich nur 6 mal im Jahr 150 Kilometer fahren würde, würde ich mich ernsthaft fragen wozu ich überhaupt ein eigenes Auto habe.
Für insgesamt 20000km Fahrleistung pro Jahr?
Außerdem 6 mal im Jahr dann über 150km. Das können gerne auch mal 700 am Tag sein.
Die 40% als BEV-Quote hat China jetzt schon erreicht. Mit PHEV und EREV sind es rund zwei Drittel der Neuzulassungen (Juli 2026).
In China werden pro Monat ca. so viele E-Autos/BEV verkauft wie in Deutschland in einem Jahr.
Hall Rene, die absolute Anzahl der verkaufen BEV zu denen in Deutschland zu setzen ist nicht sehr aussagend, da China mit etwa 1,4 Milliarden Einwohner zu etwa 83 Millionen Einwohner in Deutschland fast 17 mal soviel Einwohner hat. So kaufen also 17 mal so viele Einwohner 12x mehr Fahrzeuge wie in Deutschland.
Man sollte also besser die Fahrzeuge pro x Einwohner ansehen, oder den Anteil der Elektrofahrzeuge am Gesamtmarkt.
Hallo Oliver, geht es hier um 70% Anteil an den verkauften Fahrzeugen oder 70% Elektrofahrzeuge im Markt?