„Ein neues Kapitel“: Cupra ist die Zukunft von Seat

Es hat sich sehr schnell angedeutet und Cupra hat Seat bei den reinen Zahlen vor einer Weile abgelöst. Im ersten Quartal war das nicht anders, denn mit 79.800 ausgelieferten Einheiten lag Cupra weit vor Seat mit nur noch 65.500 Einheiten.
Bei Seat geht es also zurück und bei Cupra hoch. Noch existiert Seat als reine Marke für Verbrenner, aber es zeichnet sich ab, dass der VW-Konzern diese jetzt gemütlich auslaufen lässt. Denn bald steht „ein neues Kapitel“ an – ohne Seat.
Kein Elektroauto für Seat geplant
Der Cupra Raval kommt, ein „bezahlbares“ Elektroauto und Pendant zum VW ID Polo und auch hier kommt weiterhin nichts Elektrisches von Seat. Dabei war ja mal das Argument, dass es am Preis liegt. Liegt es nicht, Seat spielt keine Rolle mehr.
Absägen kann man Seat noch nicht, denn 65.000 Autos sind 65.000 Autos, aber wichtig ist Seat nicht mehr, selbst auf dem Titelbild der Pressemitteilung zu dieser Meldung zum ersten Quartal waren drei Cupra-Modelle und kein Seat zu sehen.
Auf der einen Seite etwas schade, denn Seat hätte man als Marke für bezahlbare Elektroautos im Konzern aufbauen können, auf der anderen Seite verständlich, da die Kunden eben Cupra kaufen und die Gewinnmarge dort deutlich besser ist.
Wieso sollte der VW-Konzern also einen Cupra Raval als Seat anbieten, wenn man die hochskalierte VW-Technik auch mit mehr Gewinn bei Cupra verkaufen kann? Ich würde das auch nicht machen. Solange der Plan also aufgeht und die Kunden bei Cupra einkaufen, wird sich an diesem Abwärtstrend für Seat nichts mehr ändern.
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Was mich bei Cupra halt massiv stört ist das überzogene Design. Die Seat waren aus meiner Sicht meist wesentlich ansprechender, da nicht so offensiv designt. Auch die ständigen Kupferfarbenen Elemente stören mich sehr. Wenn Cupra Seat komplett ersetzt, sollte das Design etwa vielfältiger werden finde ich.