Elektroautos werden günstiger als viele denken
Eine gemeinsame Studie von ICCT und Fraunhofer ISI zeigt sinkende reale Preise und eine deutlich größere Auswahl bei Elektroautos.
Elektroautos sind in Deutschland zwischen 2020 und 2025 laut einer gemeinsamen Studie des ICCT und des Fraunhofer ISI real um rund 18 Prozent günstiger geworden. Grundlage der Untersuchung sind mehr als 100.000 Datensätze aus einer ADAC-Datenbank. Gleichzeitig hat sich die Zahl der verfügbaren Elektromodelle von 38 auf 159 mehr als vervierfacht.
Nominal stieg der durchschnittliche Listenpreis von Elektroautos zwar von rund 37.000 auf etwa 53.000 Euro. Laut den Studienautoren liegt das jedoch vor allem daran, dass heute deutlich mehr Fahrzeuge der Mittel- und Oberklasse angeboten werden.
Bereinigt um Inflation sowie Fahrzeugmerkmale wie Reichweite, Leistung und Gewicht seien vergleichbare Modelle dagegen günstiger geworden. Die realen Preise von Verbrennern stiegen im gleichen Zeitraum laut Studie leicht an.
Studie zeigt Preisentwicklung und größere Modellvielfalt
Wichtige Ergebnisse im Überblick:
- Reale Preise vergleichbarer Elektroautos sanken um rund 18 Prozent.
- Die Zahl der verfügbaren Modelle stieg von 38 auf 159.
- Batteriepreise gingen deutlich zurück.
- Bei kleinen Elektroautos bleibt das Angebot begrenzt.
Die Studie verweist außerdem auf deutlich gesunkene Batteriepreise. Nach Angaben der Autoren spiegeln sich diese Einsparungen bislang nur teilweise in den Listenpreisen wider, da Fahrzeuge zugleich größere Reichweiten bieten und Investitionen in Entwicklung sowie Batterietechnik erfolgt seien.
Im Mini- und Kleinwagensegment sehen die Autoren der Studie weiterhin Nachholbedarf und verweisen auf die Bedeutung verlässlicher politischer Rahmenbedingungen.
Ich finde die Ergebnisse interessant, weil sie zeigen, dass ein Blick auf die reinen Listenpreise allein ein unvollständiges Bild vermittelt.
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Jetzt wie bei IT Technik schön den technischen Fortschritt einrechnen um die Inflation zu drücken….
Auto hat 100km mehr Reichweite. Also ist es theoretisch 20 Prozent günstiger als altes Modell obwohl es paar 1000 Euro mehr kostet.
Diese Erhebung hat rein gar nichts mit der Inflation zu tun und drückt diese auch nicht.
Qualitätsbereinigung (Hedonische Methode): Wenn ein Computer zum gleichen Preis doppelt so schnell ist, wertet die Statistik das als sinkenden Preis pro Leistungseinheit, nicht als Stillstand.
Ist ja auch richtig so.
PS: Denk bitte nicht, wir bekommen nicht mit, wie du deine Sperre umgehst. Nächster Schritt ist der permanente Ban.
Die Studie kann nicht bestätigt werden. Preise für Neuwagen steigen schneller als die Inflation.
https://www.handelsblatt.com/mobilitaet/ratgeber-service/autohandel-drei-gruende-fuer-die-hohe-preissteigerung-bei-neuwagen/100148192.html
https://www.heise.de/news/Studie-Preise-fuer-Neuwagen-steigen-schneller-als-Einkommen-10417819.html
GM und BYD erhöhen zusätzlich wegen KI boom und Mangel an Chips die Preise…
https://www.pcgameshardware.de/RAM-Hardware-154108/News/Speicherkrise-Autos-teurer-DRAM-Preise-GM-BYD-1549299/
Nominal vs. Real. Bitte Beitrag lesen.
Sowohl nominal als auch real steigen die Autopreise.
https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/neuwagenpreise-steigen-schneller-als-gehaelter-studie-zeigt-entwicklung/100131438.html
Du willst mit einer älteren Studie eine neue Studie widerlegen?
Schau beim statistischen Bundesamt nach. Der Rest der Diskussion erübrigt sich.
Preise für PKW steigen seit Jahren schneller als die Inflation sowohl in der Summe als auch Prozentual
Und was hat das mit den Daten aus diesem Artikel zu tun? Was hat die Inflation damit zu tun? Hast du überhaupt verstanden, worum es geht?
Man kann nur hoffen, dass sich die Taschen mit den Margen der Hersteller bald soweit gefüllt haben, dass auch der Normalverdiener endlich ein Elektroauto kaufen kann.
Der Normalverdiener hat schon immer gebraucht gekauft. Ich habe in meinem Leben noch keinen Neuwagen gekauft, immer nur zwischen zwei und vier Jahre alte Gebrauchte.
Die Zeiten von Mitsubishi Spacestar und Co. sind endgültig vorbei. Selbst bei diesen Autos zwischen 10k und 15k war die Marge schon winzig. Die heutigen Sicherheitsvorschriften machen es unmöglich Autos zu diesen Preisen zu verkaufen. Der neue Einstiegspreis wird entsprechend bei 20k bis 25k liegen.
Klar gibt es ein paar günstigere Fahrzeuge, etwa von Dacia, allerdings sind die auch so barebone wie es nur geht und können weder vernünftig schnell noch weit fahren.
Soweit einverstanden, aber den dritten Absatz hättest Du Dir sparen können!? Billige Polemik, sonst nichts, gerade Dacia zu dissen ist in diesem Zusammenhang völlig lächerlich. Nicht jeder braucht 200 km/h oder eine Systemtechnik, die die Mehrheit der Benutzer völlig überfordert.
Nicht 200km/h Stunde aber vielleicht mehr als 200 Kilometer Reichweite? Der Spring kostet 17.000 und bietet 225 km WLTP.
Du widersprichst dir selbst. Einerseits behauptest du, dass niedrige Preise wegen der Vorschriften was Sicherheit angeht, nicht mehr möglich sind, andererseits schaft es dann Dacia doch?
Der günstigste Dacia kostet inzwischen doppelt so viel wie noch vor wenigen Jahren. Dafür kriegt man einen unrund laufenden Dreitakter und eben keinerlei vernünftige Ausstattung. Immerhin bietet er eine Smartphone-Halterung…
In guter Ausstattung kostet ein Sandero dann auch wieder über 20k.
Die neue Version schafft übrigens dann inzwischen auch zwei Sterne beim Euro-NCAP. Verglichen mit modernen Autos bleibt es trotzdem eine Todesfalle.
Und wieder deine Lügen zum Dacia Sandero. Du weisst genau das bei NCAP Test nur 60 Prozent die Insassen betrffen und der Rest Assistenz Systeme und Fussgänger Schutz betrifft.
Peter, such mal die Margen der Autohersteller. Da macht sich keiner die Taschen voll. z.B Tesla 1,4% Marge in Q2 26.
Luxus Autos wie beispielsweise Ferrari muss man hier natürlich ausklammern.
Wenn das wirklich so wäre, könnten sie ja ihr Geld auf das Sparbuch packen und würden mehr bekommen. Hat Tesla jemals die Marge bekannt gegeben oder woher kommt diese Zahl?
Die Zahl kommt von Tesla selbst (Börsennotierte Unternehmen berichten Quartalszahlen) und ist ein schlechtes Beispiel. Autobauermargen liegen so zwei 4% und 8%. Tesla liegt operativ jetzt unter der VW Group aber aus anderen Gründen. Bei VW, Mercedes und Audi drückt strukturell China, Zölle und Mixverschlechterung. Bei Tesla ist das Autogeschäft brutto noch bei ~16 % und die 1,4 % sind überwiegend eine bewusste Ausgabenentscheidung plus wegfallende Subventionsrente. Es wird massiv investiert. Ob das klug ist, hängt komplett daran, ob Robotaxi und Optimus liefern.
Abgesehen davon vermute ich hinter dem Preisverfall eher einen Kampf um Marktanteile. Und aufs Sparbuch legt keine Firma irgendein Geld. Das wäre Geldverbrennung sehenden Auges.
Ja und von den 150 Chinesischen Herstellern verdient kein einziger Geld wie bei deren Smartphone Herstellern wo Apple und Samsung 100 Prozent der Gewinne generieren.
Hersteller sind selber Schuld für geringe Margen. Dutzende Modelle die ähnlich sind ob der nun Golf T Roc oder Taigo heisst.
Dann dazu von Seat, Skoda Cupra noch 5 Modelle und 100 Ausstattungsvarianten. Anstatt ein Massenmodell und fertig.
Aber ….
Keiner verdient damit Geld, und am Ende ist sowieso alles Schrott.
Nur Dieseldieter scheint davon zu profitieren, er ist ja schließlich der Allwissende. 😄