Die Stadt Kassel integriert als erste deutsche Kommune die Bezahllösung Wero in ihre Parkautomaten.
Autofahrer können Parkgebühren in Kassel künftig direkt per Wero und Banking-App vom Bankkonto bezahlen. Dafür erzeugen die Parkautomaten einen dynamischen QR-Code, der mit einer kompatiblen App gescannt und anschließend bestätigt wird. Eine Kreditkarte oder eine zusätzliche Registrierung sind nicht erforderlich.
Die Einführung erfolgt schrittweise. Laut der umsetzenden Hectronic Vertriebs- und Service GmbH wurden zunächst 70 Parkautomaten mit der neuen Funktion ausgestattet. In den kommenden Wochen soll die Bezahlmöglichkeit im Erweiterungsbereich der Parkgebührenzone II auf mehr als 360 Automaten verfügbar sein.
Wero soll digitales Bezahlen an Parkautomaten vereinfachen
Laut Hectronic bietet das System mehrere Vorteile. Dazu zählen dynamische QR-Codes als Schutz vor manipulierten Aufklebern, die Nutzung bestehender Banking- oder Wero-Apps sowie die direkte Abbuchung in Echtzeit.
Wichtige Punkte:
- Direkte Zahlung vom Bankkonto in Echtzeit
- Schrittweiser Ausbau auf über 360 Parkautomaten
- Dynamische QR-Codes sollen Betrugsrisiken verringern
Die Stadt Kassel verbindet mit der Einführung nach eigenen Angaben auch die Hoffnung, den Aufwand für das Bargeldmanagement an Parkautomaten zu reduzieren. Hectronic sieht das Projekt als Beispiel für den Einsatz europäischer Zahlungstechnologien im kommunalen Bereich.
Ich finde die Einführung interessant, weil sie zeigt, wie digitale Bezahlverfahren zunehmend auch in alltäglichen Bereichen wie dem Parken eingesetzt werden. Ob sich Wero im Alltag durchsetzt, wird aus meiner Sicht vor allem von der Akzeptanz bei den Nutzern abhängen.
Wero ist eine europäische Zahlungslösung. Nutzer können die Funktion über ihre Banking-App oder die Wero-App einrichten, ein Bankkonto verbinden und anschließend Zahlungen an Kontakte oder im Internet durchführen.
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