ETF-Boom: Wie viel wissen Deutsche wirklich über Exchange Traded Funds?
Eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt große Unterschiede beim ETF-Wissen in Deutschland.
ETFs treiben laut Deutschem Aktieninstitut den Börsenboom mit: 2025 investierten mehr als 14 Millionen Menschen in Deutschland am Aktienmarkt. Doch viele Anleger kennen das Produkt nach eigener Einschätzung nur oberflächlich.
ETF-Wissen in Deutschland: Alter, Geschlecht und Einkommen prägen Kenntnisse
Die wichtigsten Ergebnisse laut YouGov:
- 12 Prozent können einen ETF sehr gut beschreiben.
- 18 Prozent wissen nach eigener Aussage nicht, was ein ETF ist.
- Bei Frauen liegt dieser Anteil bei 23 Prozent, bei Männern bei 13 Prozent.
- 65 Prozent der Besserverdiener beschreiben ETFs eher oder sehr gut.
Jüngere Befragte schätzen ihr Wissen deutlich höher ein. 18 Prozent der Gen Z und 17 Prozent der Millennials können ETFs sehr gut erklären. Bei Boomer+ sind es nur 6 Prozent. Dort weiß zugleich ein Viertel nicht, was ein ETF ist.
Ich finde den Befund bemerkenswert: Der ETF-Boom erweitert den Anlegerkreis, ersetzt aber keine Finanzbildung. Banken, Plattformen und Politik sollten verständliche Informationen anbieten, damit Anleger Chancen und Risiken besser einordnen können. Mein Tipp: die Bafin hat eine brauchbare Übersicht zum Thema ETF, die auch für Einsteiger geeignet ist.
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Ich muss zu meiner Person sagen das ich vor 4 Jahren ganz unerfahren viel Geld reingebuttert habe. Heute (etwas belesen) bin glücklich es gemacht zu haben denn es hat sich in den vier ETF gut was angesammelt.
Das Thema wird ja auch ohne Ende Hyped an jeder Stelle und es werden hohe Renditen versprochen. Am Ende ist es halt eine Wette und man Glück haben oder Pech, wenn genau zum Zeitpunkt X die Aktienkurse global in den Keller gehen.
Politik sollte daher eher dafür sorgen, dass Menschen sich auf staatliche Systeme bei Rente und Co. verlassen können, statt die Bürger mit ihrem Ersparten in den Risiko-Markt zu drängen.
Das erlebe ich bei ETF eigentlich nie, die Renditen werden in der Regel sehr realistisch dargestellt.
Und da merkt man, dass es hierbei an Finanzwissen fehlt. Den wer sich damit beschäftigt weiß genau, dass wo ein hohes Risiko besteht und wo weitaus weniger. Und ETF gehört definitiv zu den weniger risikoreichen Anlageklassen. In den USA ist es gang und gebe, dass die Bürger im Aktienmarkt investieren.