Hyundai und Kia haben ein Problem mit der neuen China-Konkurrenz

Wer eine deutsche oder europäische Automarke fährt, der wird zwar immer offener für die neue Konkurrenz aus China, aber ist weiterhin skeptisch, so eine Analyse von DAT (Deutsche Automobil Treuhand), die Automotive News eingesehen hat.

Schaut man allerdings zu den Fahrern mit einem Auto aus Asien, dann steigt die Bereitschaft. Wobei japanische Marken noch recht treue Kunden haben, so DAT, vor allem die Marken aus Südkorea, sprich Hyundai und Kia, haben bald ein Problem.

Jeder zweite Kunde wäre bereit für den Wechsel zu BYD, SAIC und Co. und jeder fünfte Kunde will das sogar beim nächsten Autokauf machen. Laut Analyse waren diese Marken früher für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt, diese Zeiten sind aber vorbei und dieses Image haben sich die Marken aus China erarbeitet.

Die Analyse bezieht sich auf den deutschen Automarkt, den größten in Europa, vor allem BYD und MG (also SAIC) locken Kunden von Hyundai und Kia an. Von den deutschen Marken verliert vor allem VW immer mehr Kunden an China-Marken.

Das Problem ist, dass der Markt gesättigt ist und stagniert, mal geht es etwas hoch, mal geht es etwas runter. Jeder Verkauf eines chinesischen Autos ist also kein neuer Kunde, sondern einer, der früher eine andere Marke hatte. Und wir stehen noch ganz am Anfang, die Offensive aus China läuft sich gerade erst noch warm.


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