globio – Sicherheit aus der Knolle

Ein Brandenburger StartUp-Unternehmen hat ein Gadget entwickelt, welches Energie aus einer gekochten Kartoffel beziehen kann und diese für Sicherheitslösungen daheim umsetzt.

PPSD – Potato Powered Security Device – so nennen die Unternehmer von globio UG ihre Erfindung. Eines der zugehörigen Geräte hört auf den Namen #PIA, ist ein Bewegungsmelder für Smartphones und ist nach eigener Aussage nur ein Mitglied aus der Familie der globios.

Für die nötige Energie sollen lediglich eine gekochte Kartoffel oder ein Glas Salzwasser ausreichen.

Das dafür entwickelte galvanische Element besteht aus zahlreichen Stahlstiften, die mit einer ca. 8µm dicken Zink- bzw. Kupferschicht überzogen sind. Eine im Gehäuse enthaltene Elektronik sorgt für die notwendige Spannungsaufbereitung und selbst nach Wochen, wenn die Kartoffel kaum noch als solche zu erkennen ist, liefert sie ca. 0,2mW elektrischer Energie. Das ist etwa das 10fache der Leistung, die der sparsamste globio verbraucht.

Allerdings funktionieren die globios auch mit herkömmlichen Batterien und erreichen so Betriebszeiten von bis zu 7 Jahren.

globio-Prinzip

Alle Geräte stehen per Bluetooth Low Energy in Verbindung mit einem Smartphone oder aber nutzen eine eigene Home-Automation-Zentrale. Die kleinen Familienmitglieder können den Eigentümer sogar per Anruf, SMS, E-Mail oder Videoaufnahme informieren, falls daheim etwas passieren sollte.

„Während #SHANE die Luftqualität überwacht, sichert #MAGGIE Türen, Fenster oder abgeschlossene Fächer und #PIA’s Bewegungsmelder erfasst Menschen und Haustiere.“

#SHANE

Die zugehörige Android – App ist inzwischen über eine Million Mal heruntergeladen worden, eine App für das iOS steht indes noch aus, ist aber bereits angekündigt.

Die Serienfertigung der globios wird über eine indiegogo Kampagne finanziert, die noch im April startet. Bis auf wenige Ausnahmen werden die globios für etwa 35€ zu haben sein.

globio + Spende
Preis: 1,99 €
Quelle: Pressemitteilung per Mail

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