Google Cloud Print mit dem Brother HL-L8250CDN ausprobiert

Über Google Cloud Print hatte ich schon häufiger gelesen, es aber bis dato noch nie ausprobiert. Meine vorigen Drucker unterstützten ganz einfach Cloud Print gar nicht und so kam ich auch wieder weg von dem Thema.

Brother CloudPrint

Vor kurzem flatterte ein Brother HL-L8250CDN Farblaserdrucker ins Haus, der dank integriertem Netzwerkanschluss auch mit der Fritzbox und somit mit der Außenwelt verknüpfelt werden konnte. Es lag also nahe, dass ich nun auch Cloud Print ausprobieren musste.

Cloud Print: In der Welt von Google Cloud Print können Sie alles von jedem beliebigen Gerät aus drucken und auf jedem mit Google Cloud Print verbundenen Drucker ausgeben. via

Das klingt doch eigentlich super interessant, oder? Dank dazugehöriger Apps können die meisten modernen Drucker mittlerweile direkt vom Smartphone, PC oder Tablet im selben Netz angesteuert werden. Mittels Cloud Print, kann das auch außerhalb des heimischen Netzwerks geschehen.

Mögliche Anwendungsbeispiele für Cloud Print:

  • Dokumente sollen am Montag schon ausgedruckt im Büro bereit liegen
  • Ein Freund/Kollege möchte schon einmal ein Dokument ins Büro ausdrucken, damit es bis zu meinem Eintreffen parat liegt
  • Außendienstler schreibt in seiner Mittagspause auf dem Tablet/Smartphone seine Spesenabrechnung oder den Besuchsbericht und druckt diese(n) direkt im Büro schon von unterwegs aus
  • Der heimische Drucker kann für einen Kollegen/Freund ohne Drucker problemlos freigegeben werden, damit dieser direkt bei mir etwas ausdrucken kann
  • Ein Freund hat nur einen sw/Drucker und kann so auf unserem freigegeben Farb-Drucker ein Dokument ausdrucken

Unter google.com/cloudprint können jederzeit die mit meinem Google Account verbundenen Cloud Printer eingesehen werden, oder aber Druckaufträge eingesehen und verwaltet werden etc.:

Google Cloud Print Konfiguration

Einmal angeklickt gibt es hier auch die Möglichkeit, ganz bequem noch Freunde, Familienmitglieder etc. einzuladen, damit diese auch von überall auf diesem Drucker drucken können. Dazu wird einfach die Mail-Adresse eingegeben und damit dann der weitere Benutzer eingeladen.

Druckerfreigabe

Die erste Einrichtung des Druckers ging dabei wirklich schnell von der Hand. Ich persönlich hatte den Drucker über das Handy eingerichtet. Unter diesem Link gibt es hierfür auch für fast jeden Hersteller die passende Anleitung.

Ich persönlich habe über die IP-Adresse und den Browser des Handys auf den Drucker zugegriffen. Dort musste in den Einstellungen unter Netzwerk -> Protokoll ein kleiner Haken bei „Google Cloud Print“ gesetzt werden:

Brother Google Cloud Print

Anschließend wird die passende Google-Seite geöffnet und der Drucker mit dem Google Account verbunden. Selbiges wird dann noch bestätigt und ihr könnt direkt loslegen.

brother google cloud print bestaetigung

Wenn ihr nun im entsprechenden Dialog auf dem Smartphone auf die Drucken-Schaltfläche klickt, könnt ihr zwischen dem Drucker-Plugin und dem Google Cloud-Printer auswählen.

brother cloud print

Wie eben bemerkt, muss natürlich auch erwähnt werden, dass viele Drucker-Hersteller mittlerweile eigene Printer Plugins für Android im Sortiment haben. Damit lässt sich beispielsweise ganz einfach aus der Galerie heraus drucken etc. Für diese Funktion muss der Drucker auch nicht zwangsläufig Googles Cloud Print unterstützen. Ein solcher Druckauftrag funktioniert dann aber selbstverständlich nur im heimischen Netzwerk:

Brother Print Service Plugin
Preis: Kostenlos

Für mich ergeben sich für beide Möglichkeiten Szenarien, die ich privat und geschäftlich anwenden möchte und auch muss. Ob ihr nun aber via Cloud Print druckt, oder ob das Printer-Plugin genügt, müsst ihr für euch selbst entscheiden. Nicht jeder möchte seine (sensiblen?) Daten über Googles Server senden und ausdrucken oder aber den Drucker 24/7 mit WLAN oder über das Netzwerk mit der Außenwelt verbunden wissen.

Wie schaut es denn mit unseren Lesern hier aus? Nutzt ihr Cloud Print?

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