Google hat heute neue Pixel-Smartphones vorgestellt, darunter auch das Google Pixel 11 Pro, welches schon auf meinem Schreibtisch liegt. Ich habe es also bereits ein paar Stunden aktiv testen können und dabei hat mich eine Sache interessiert.
Pixel 11 Pro in Schwarz sieht gut aus
Ich kann euch noch nicht viel zu den technischen Details unter der Haube sagen und auf den ersten Blick fühlt es sich wie das Google Pixel 10 Pro an. Das Display ist fast identisch, der Chip zwar neu, aber ich merke bisher keinen Unterschied, und die Kamera ist besser, aber da muss ich noch viel mehr Vergleichsfotos machen.
Es ist aber mehr oder weniger ein Feinschliff in diesem Jahr und Google musste schauen, dass die Kosten nicht explodieren. Daher gibt es auch keine Version mit 16 GB mehr, selbst die großen Speichergrößen haben ab sofort wieder 12 GB RAM.
Beim Akku tut sich auch nichts und natürlich ist auch wieder Pixel Snap mit dabei, also Qi 2 mit Magneten. Aber es gibt zwei Änderungen in diesem Jahr, die man, je nach Farbe, direkt sehen wird – ich habe mich daher für Schwarz entschieden.
Mich hat bisher immer gestört, dass der Rahmen beim Pro-Modell glänzend war, in diesem Jahr ist die schwarze Version aber komplett matt. Und das sieht verdammt gut aus, das Google Pixel 11 Pro ist aktuell eines der schönsten Smartphones auf dem Markt. Und es liegt weiterhin super in der Hand und auch auf dem Tisch.
Der Kamerabuckel ist die perfekte Lösung (mit Blick auf die Sensoren, die immer mehr und größer werden), da wackelt nichts und man kann das Pixel 11 Pro oben mit dem Zeigefinger gut halten. Haptisch und optisch wäre genau das meine Wahl.
Die anderen Farben haben diese Neuerung übrigens nicht, da ist der Rahmen bei Google weiterhin glänzend. Nur beim schwarzen Modell ist die Rückseite, der Buckel der Kamera und der Rahmen matt. Ganz ehrlich, genau so eine schwarze Version würde dem iPhone auch stehen (viele Kunden wünschen sich sowas auch).
Google mit einem ganz neuen „Highlight“
Aber es gibt noch eine optische Änderung, die ich aber deutlich neutraler sehe. Weil ich sie eben nicht wirklich sehe. Mein Smartphone liegt auf der Rückseite und da wird mir die neue LED im Kamerabuckel, die keine Bilder darstellen kann, dafür aber Farbverläufe, vermutlich fast nie in meinem Alltag mit dem Pixel begegnen.
Optisch sieht die LED durchaus gut aus, es erinnert ein bisschen an die gute alte Benachrichtungs-LED, die es früher oft bei Android-Smartphones gab, nur mit mehr Farben. Aber auf der Rückseite finde ich diese LED eben nicht so praktisch.
Wer sein Smartphone aber immer (oder oft) auf das Display legt, für den könnte das eine gelungene Neuerung sein, denn so wird man über Anrufe informiert und sieht eine Animation, wenn man mit Gemini spricht. Bisher gibt es übrigens nur die zwei Optionen. Damit das wirklich nützlich ist, müsste noch viel mehr kommen.
Die Funktion selbst nennt sich übrigens „HiLight“ und nicht „Pixel Glow“, wie wir das erst dachten, und kann deaktiviert werden. Ich lasse sie aber mal aktiviert und schaue, ob sich meine Meinung dazu noch ändert (und Google noch nachbessert).
Ein erstes Fazit zum neuen Pro-Modell
Also, was kann ich nach den ersten Stunden mit dem Google Pixel 11 Pro sagen? Es fühlt sich sehr vertraut an, aber vor allem die schwarze Version gefällt mir wirklich gut. Für mich ist es bisher das schönste Pixel-Smartphone der letzten Jahre.
Die Kamera macht auf den ersten Blick auch einen guten Eindruck, zum Akku und zur Leistung kann ich noch nicht viel sagen bisher. Das Google Pixel 11 Pro lädt aber auch etwas schneller und es gibt Qi 2.2 unter der Haube (25 Watt kabellos laden).
Das Highlight ist das HiLight für Google, es ist die Neuinterpretation der alten und bekannten Benachrichtigungs-LED. Da ich aber ein Fan von einem guten Always-On-Display bin und mein Smartphone immer auf der Rückseite liegt, ist das für mich bisher weniger praktisch. Vor allem, da es nur zwei Optionen dafür gibt.
Wenn Google das ausbaut und Schnittstellen für Entwickler bereitstellt, damit die das für ihre Apps anpassen können, dann könnte das vielleicht spannend werden.
Doch das kompakte Pro-Modell der Pixel-Reihe war in den letzten Jahren meistens mein Favorit bei den Android-Smartphones (da die Konkurrenz keine Alternativen hat) und die Chancen stehen bisher gut, dass das auch 2026 der Fall sein wird.
Preise? Das Google Pixel 11 Pro mit 256 GB kostet 1.199 €, mit 512 GB sind es 1.329 € und wer 1 TB benötigt, der zahlt 1.589 €. Die Vorbestellungen starten noch heute im Google Store und der offizielle Verkaufsstart ist dann am 20. August 2026.
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