Digitale Ausstattung ist seit 2020 teurer geworden, wobei laut idealo vor allem RAM, Grafikkarten und Zubehör die Kosten treiben.
Am stärksten stiegen die Kosten für ein Home-Office-Setup. Für Notebook, Zubehör, Monitor und Möbel werden laut Auswertung 2026 durchschnittlich 2.731 Euro fällig. 2020 waren es 2.131 Euro. Das entspricht einem Plus von 28 Prozent.
Auch Schule und Studium verteuerten sich um 23 Prozent auf 2.995 Euro. Gaming-Hardware kostet mit 3.495 Euro rund 16 Prozent mehr. Ein professionelles Kreativ-Setup stieg ebenfalls um 16 Prozent auf 7.201 Euro.
RAM und Grafikkarten treiben Hardware-Preise
Bei einzelnen Produktgruppen fallen die Unterschiede besonders deutlich aus:
- Arbeitsspeicher: +335 Prozent
- Gaming-Grafikkarten: +122 Prozent
- Tablet-Pens: +175 Prozent
- Gaming-Monitore: -40 Prozent
- Gaming-Stühle: -23 Prozent
Nicht alles wurde also teurer. Tablets kosten laut idealo im Schnitt 21 Prozent weniger als 2020. Prozessoren wurden im Gaming-Vergleich um 24 Prozent günstiger. Idealo führt die starken Preissteigerungen bei zentralen Komponenten unter anderem auf die hohe Nachfrage nach Rechenleistung und Speicher durch den KI-Boom zurück.
Ich finde vor allem die enorme Spreizung bemerkenswert. Ein pauschales „Technik wird immer teurer“ greift zu kurz. Wer einzelne Komponenten vergleicht und bei der Zusammenstellung flexibel bleibt, kann trotz deutlich gestiegener Gesamtkosten weiterhin sparen.
mobiFlip bei Google bevorzugen – unsere Beiträge öfter sehen Quelle wählen ↗