IKEA führt wöchentliche „Stille Stunde“ in allen Einrichtungshäusern ein

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IKEA Deutschland führt ab Juni die „Stille Stunde“ in allen Einrichtungshäusern ein.

Jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr wird der Betrieb in allen deutschen IKEA Einrichtungshäusern ruhiger gestaltet. Musik wird abgeschaltet, Licht gedimmt und nicht sicherheitsrelevante Durchsagen pausiert. Ziel ist die Reduzierung der Reizbelastung und ein entspannteres Einkaufserlebnis.

Die Maßnahme richtet sich an Menschen mit sensorischer Empfindlichkeit wie Autismus-Spektrum, ADHS oder andere Reizempfindlichkeiten. Gleichzeitig steht sie allen Kundinnen und Kunden offen, die eine ruhigere Atmosphäre bevorzugen. Visuelle und akustische Reize werden gezielt reduziert.

Einführung der Stille Stunde in allen IKEA Einrichtungshäusern

Umgesetzt werden unter anderem folgende Anpassungen:

Die Stille Stunde gilt bundesweit in allen IKEA-Filialen als fester wöchentlicher Termin und schafft einheitliche Rahmenbedingungen im Einkauf.

Ich halte die Einführung für eine nachvollziehbare Anpassung an die unterschiedlichen Bedürfnisse im stationären Handel und sehe darin eine sinnvolle Ergänzung des Einkaufserlebnisses. Gleichzeitig wirkt das Konzept aus meiner Sicht teilweise überschätzt, da sich Kundenströme im Alltag nicht vollständig steuern lassen. So bleiben etwa Familien mit kleinen Kindern weiterhin Teil des regulären Einkaufsaufkommens, was die praktische Wirkung relativieren kann.

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