Die ING verlangt mit den aktuellen App-Updates bereits iOS 16 oder neuer bzw. Android 11 oder neuer. Das hatte die Bank ursprünglich anders kommuniziert.
Die ING hat die Version 9.30.1 ihrer Banking-App für iOS veröffentlicht. Laut den Versionshinweisen setzt die App ab sofort iOS 16 oder höher voraus. Auch die Android-App der ING hat kürzlich ein entsprechendes Update auf Version 9.30.0 erhalten, welches die Mindestanforderung auf Android 11 anhebt.
Ergänzend nennt die Bank lediglich Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen. Weitere Funktionen sollen mit künftigen Updates folgen.
ING zieht Mindestanforderungen für Android und iOS vor
Bemerkenswert ist der Zeitpunkt der Änderung. Ursprünglich hatte die ING eindeutig angekündigt, die Unterstützung für ältere Betriebssysteme erst ab dem 15. September 2026 auf Android 11 oder höher sowie iOS 16 bzw. iPadOS 16 oder höher umzustellen.
Die aktuellen Versionshinweise und App-Store-Angaben zeigen nun, dass die Anforderung für iPhones und Android-Smartphones bereits mit dem jüngsten Update umgesetzt wurde.
ING-App verlangt Android 11 und iOS 16 bereits jetzt
Nach der bisherigen Ankündigung wären ältere iPhone-Modelle und Android-Smartphones erst ab Mitte September betroffen gewesen. Aus den aktuellen Versionshinweisen geht allerdings nur die sofortige Anhebung der Betriebssystem-Anforderung hervor.
Den ursprünglichen Hinweis für die Umstellung im September findet man bei der ING gar nicht mehr, er wurde ersatzlos gestrichen. Jetzt heißt es nur noch:
Für unsere App brauchen Sie einen Online-Banking-Zugang und mindestens iOS 16 oder Android 11. Damit Sie die ING App möglichst lange mit vollem Funktionsumfang nutzen können, empfehlen wir Ihnen allerdings iOS 17 und Android 14.
Auf einer Unterseite ist der Hinweis mit der Umstellung zum 15. September 2026 noch zu finden.
Betroffene Kunden müssen entweder auf ein neueres Smartphone oder Tablet mit einer unterstützten Android- oder iOS-Version wechseln oder alternativ den photoTAN-Generator für das Banking nutzen.
Ich finde die vorgezogene Umstellung schwierig, weil sie von der zuvor kommunizierten Frist deutlich abweicht. Nutzer älterer Smartphones sollten deshalb prüfen, ob ihr Gerät noch mit iOS 16 bzw. Android 11 kompatibel ist und automatische App-Updates gegebenenfalls im Blick behalten.
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