iPhone-Schwachstelle betrifft Visa: Forscher zeigen Angriff auf Express Transit

Das Wissenschaftsformat Veritasium zeigt in einem Video eine spezielle Methode, mit der ein gesperrtes iPhone zu NFC-Zahlungen verleitet werden kann.

Im Fokus steht eine seit 2021 bekannte Schwachstelle, die laut Darstellung des Videos auf einer Kombination mehrerer technischer Besonderheiten beruht. Die Forscher Ioana Boureanu und Tom Chothia demonstrieren, wie ein iPhone im Sperrzustand auf manipulierte NFC-Signale reagiert.

NFC-Mechanismus und Express Transit als Angriffspunkt

Der Kern des Ansatzes ist die Funktion „Express Transit“, die kontaktlose Zahlungen ohne Entsperren ermöglicht. Dabei wird das Gerät so manipuliert, dass es ein Terminal als legitimes Verkehrssystem interpretiert. In der Folge initiiert das iPhone eine Zahlung, obwohl reguläre Sicherheitsabfragen umgangen werden, wie im eingebundenen Video zu sehen ist.

Zentrale technische Punkte

Laut Unternehmensangaben von Apple hängt die Ursache mit Spezifikationen im Visa-System zusammen. Visa erklärt, reale Angriffe seien unwahrscheinlich und verweist auf Schutzmechanismen für Nutzer. Andere Kartenanbieter sind laut Bericht nicht betroffen.

Ich halte die technische Demonstration für nachvollziehbar, aber stark auf Laborbedingungen zugeschnitten. Für den Alltag wirkt das Szenario derzeit wenig praxisnah, interessant ist es dennoch.

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