Nach dem Debakel mit dem Samsung Galaxy Note 7 deutete sich letztes Jahr ein weiteres Problem bei Samsung an, dieses Mal jedoch beim Galaxy Ring. Dieser schwoll am Finger eines Nutzer an und das sorgte für sichtbare Verletzungen.

Die Ironie ist, dass dieser gerade in ein Flugzeug steigen wollte und ihm das nicht erlaubt wurde. Bei einigen Fluggesellschaften sieht man bis heute ein Verbot für das Reisen mit einem Note-Modell. Jetzt hat Samsung dieses Thema untersucht.

Die Sicherheit unserer Kunden hat für uns höchste Priorität. Samsung stand während der gesamten Dauer unserer Untersuchung in regelmäßigem Kontakt mit Daniel. Nach einer Untersuchung durch Samsung und einer anschließenden weiteren Analyse durch eine unabhängige externe Agentur wurde bestätigt, dass die Schwellung in Daniels Galaxy Ring durch einen Riss im Innenformteil verursacht wurde und dass kein allgemeines Sicherheitsrisiko für die Batterie des Produkts besteht. Der Galaxy Ring wurde für den täglichen Gebrauch entwickelt, wobei die Langlebigkeit im Mittelpunkt stand.

Laut Samsung (und einem Drittanbieter) lag es also nicht am Akku, das ist ein gutes Zeichen, aber ein Riss darf auch nicht einfach so passieren. Samsung konnte aber auch nicht so wirklich herausfinden, wo der Riss war und wie dieser Zustande kam.

Wie sicher ist so ein Fitness-Ring?

Da stellen sich jetzt vielleicht einige die Frage: Ist der Samsung Galaxy Ring sicher? Darauf gibt es keine klare Antwort. Der Akku stellt „kein Sicherheitsrisiko“ dar, das ist gut, aber da man das Problem nicht finden konnte, ist die Sache eben offen.

Das große Problem der Ringe besteht an der Art, wie man sie nutzt. Es kommt vor, dass Technik mal anschwillt, nicht nur bei Samsung, aber ein Smartphone oder eine Smartwatch kann man schnell zur Seite legen, einen Ring kann man nicht ablegen.

Sobald dieser dicker wird, lässt er sich nicht so einfach vom Finger entfernen und Daniel musste dafür in ein Krankenhaus. Ich glaube jetzt nicht, dass das allgemein ein großes Problem von Ringen ist, mich schreckt so eine Geschichte aber doch ab.

Zum Glück finde ich die Fitness-Ringe aber sowieso unpraktisch und nutze lieber andere Wearables, da mich diese im Fitness Studio am Finger nur stören. Und ich habe den Eindruck, als ob die Hochphase dieser Ringe schon wieder vorbei ist.


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  1. Stefan K. 🔅

    Hatte den Galaxy Ring mal zum testen recht günstig gebraucht bekommen, aber dann auch wieder abgestoßen. Ja, er saß ziemlich gut und unerwartet angenehm am Finger, aber da ich auch schon eine Galaxy Watch6 nutze, gab es kaum einen nennenswerten Mehrwert. Schlaftracking betreibe ich mit der Uhr, trage sie also nahezu zwei Tage am Stück durchgängig (mit Ausnahme beim duschen/baden).

    Sollte Samsung deutlich mehr Gesundheitsdaten mit der nächsten Generation tracken können UND irgendwelche Touch- oder Gesten-Gimmicks implementieren, könnte ich mir einen erneuten Ausflug gut vorstellen. Bis dahin bleibt es für mich ein viel zu teures Spielzeug ohne Mehrwert für mich.
    Aber einen enormen Vorteil hat der Galaxy Ring gegenüber insbesondere Oura: Ich brauche keinerlei Abo, um die (Tracking)Features nutzen zu können.

    P.S.: Ich hab aktuell einen alten Colmi R06 (irgendwas um die 26 Euro damals) spaßeshalber wieder rausgekramt. Im Tracking erhebliche Abweichungen zur Galaxy Watch6 am selben Arm und eine unterirdische Akku-Laufzeit von nicht mal einem ganzen Tag, trotz nahezu nur Basic-Tracking von Schritten, SpO2 (alle 32 Minuten), Drucküberwachung (alle halbe Stunde) und einmal pro Stunde Herzfrequenzvariabilität. Vom teilweise seeeehr merkwürdig übersetzten Deutsch mal ganz abgesehen. xD
    Also wenn Smart Ring, dann sollte es wirklich ein Modell aus höheren Preisbereichen sein, um ernstzunehmende Ergebnisse oder gar vernünftige Laufzeit zu erhalten.

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