Ist VW am Ende? Volkswagen erwägt drastischen Schritt

Oliver Blume will den VW-Konzern weiter umbauen und Personal abbauen, Modelle rauswerfen und Werke schließen. Diese Strategie kam letzte Woche, er hätte es gedacht, nicht gut im Aufsichtsrat an. Arbeitnehmervertreter und Niedersachsen wehren sich gegen den Stellenabbau. Wie könnte der nächste Schritt aussehen?

Wie mehrere Quellen (darunter Correctiv und das Handelsblatt) berichten, kann man nach einem negativen Votum eine außerordentliche Hauptversammlung bei Volkswagen einberufen. Das geht aber nur, wenn die Existenz gefährdet ist. Man habe bei Volkswagen aber ernsthaft über so einen Schritt gesprochen heißt es.

Von offizieller Seite schweigt das Management, das Handelsblatt beschreibt den Schritt als „maximal eskalativ“, ob Oliver Blume das also wirklich durchzieht, sei offen. Er will seinen Sparplan aber durchsetzen, das steht auch fest. Im Konzern könnte jetzt ein Machtkampf entstehen, der sich über sehr viele Monate hinzieht.


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  1. Carlo 🔅

    Solange die Boni für die oberen Etagen stimmen, ist doch alles im grünen Bereich.

  2. Aaron Matthiesen 🎖

    Also mehr oder weniger Dinge beschließen per Notfallverordnung, die dann als Begründung für jede ansonsten nicht mögliche Maßnahme dienen kann? Kommt mir aus der Politik leider bekannt vor, aber vielleicht lese ich das auch falsch.

    Warum es existenzbedrohend ist, wenn der Absatz um einen jetzt nicht gewaltigen Prozentsatz sinkt oder die Gewinne nur noch im einstelligen Milliardenbereich liegen, erschließt sich wohl nur den wenigsten.

    Es wurden ja schon einige Dinge geplant, mache davon gehen ja eventuell sogar relativ schnell (China-Strategie). Man sollte vielleicht erst einmal schauen, wie beschlossene Maßnahmen wirken und ob sie angepasst oder ergänze werden müssen – bevor man ein Bündel neuer Maßnahmen auf den Tisch wirft.

    Zu viel Hin und Her kann doch in niemandes Interesse liegen, nicht mal im Interesse der Aktionäre.

    1. Tom 🪴

      Weil diese Gewinne im Einstelligen Mrd Bereich mit einer Spiralwirkung auch schnell zum Verlust werden und Legacy OEMs eben um Gelder für Entwicklung zu haben an der Börse erfolgreich sein müssen.
      Man kann es auch gerne wie ich China machen, dass der Staat mit hunderten Mrd den Zweig fördert.

      Der Umbau auf E kostet massiv Geld, der Absatzmarkt schrumpft weltweit, Konkurrenten müssen keine Gewinne fahren, die Wertschöpfung beim E Auto liegt zum sehr großen Teil bei den Batterien,…
      Dadurch hat der Konzern 2 Möglichkeiten:
      1. Personal und Standorte behalten und Preise der PKWs deutlich rauf.
      2. Personal und Kapazitäten anpassen um der aktuellen und zukünftigen Lage sich anzupassen.

      Wer zukünftig einen Polo zum Preis eines Passats kaufen möchte kann gern machen, aber für mich wars dann das sonst in Zukunft. Und das sage ich als jemand der seinen VW ID.7 privat gekauft hat.

      1. Cress 💎

        Und mal ehrlich, der Konzern ist zu aufgebläht, das ist doch das was immer alle kritisieren hier. Meiner Meinung nach der richtige Schritt.

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