Langsame Internettarife lohnen sich kaum noch

Internet

Eine aktuelle Verivox-Studie zeigt, dass langsame Internettarife für das Festnetz kaum noch Preisvorteile gegenüber schnelleren Angeboten bieten.

Verivox hat Internetverträge ausgewertet, deren Mindestlaufzeit zwischen März und August 2026 endet. Laut Erhebung zahlen Bestandskunden für einen Tarif mit 16 Mbit/s im Durchschnitt 41 Euro pro Monat und damit fast genauso viel wie Kunden mit 50 Mbit/s, die im Mittel 43 Euro bezahlen. Neukunden erhalten schnellere Tarife teilweise sogar günstiger als langsame Angebote.

Internetwechsel kann laut Studie deutliche Einsparungen bringen

Nach Angaben von Verivox sparen 83 Prozent der untersuchten Kunden bei einem Wechsel in einen mindestens gleichwertigen Tarif. Die durchschnittliche Ersparnis beträgt demnach 20,24 Euro pro Monat beziehungsweise rund 486 Euro über die zweijährige Mindestlaufzeit. Besonders hoch fällt das Sparpotenzial laut Studie bei Tarifen mit 600 Mbit/s aus.

Wichtige Ergebnisse im Überblick:

Als Ursache für das sinkende Preis-Leistungs-Verhältnis „kleiner Tarife“ nennt Verivox unter anderem die geplante Migration von DSL zu Glasfaser. Laut Unternehmensangaben würden niedrige Bandbreiten zunehmend seltener subventioniert und günstige Glasfasertarife für Wenignutzer seien bislang nur begrenzt verfügbar.

Zum Tarifvergleich für Festnetz-Internet →

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