Mehrheit der Deutschen offen für Internet aus dem All

70 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, künftig Internet über Satelliten zu nutzen.
Laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag des Betreibers DE-CIX interessieren sich viele Befragte für Internet aus dem All, das ohne Kabel oder Mobilfunkmasten funktioniert. Besonders ländliche Regionen gelten als mögliche Gewinner dieser Technologie. Bisher haben nur fünf Prozent der Deutschen Satelliteninternet ausprobiert oder nutzen es, neun Prozent planen dies.
Bundesregierung investiert Milliarden in Weltraumprojekte
Rund 39 Prozent der Bevölkerung unterstützen nach Angaben der Studie das geplante 35-Milliarden-Euro-Programm der Bundesregierung, das bis 2030 in Satelliten, Bodenstationen und Trägerraketen fließen soll. Nur 16 Prozent lehnen die Maßnahme ab.
Die Mehrheit sieht darin einen wichtigen Schritt, um die digitale Souveränität und Innovationskraft Europas zu sichern. Gleichzeitig fürchten fast die Hälfte der Befragten, dass Deutschland und Europa international den Anschluss an führende Weltraumtechnologien verlieren könnten.
Zentrale Ergebnisse der Befragung
- 70 % grundsätzlich offen für Internet aus dem All
- 45 % sehen die Kosten als größtes Hindernis
- 39 % sorgen sich um Umweltfolgen und Weltraumschrott
- 35 % kritisieren Abhängigkeit von internationalen Anbietern
- 33 % äußern Bedenken zur Datensicherheit
Im Rahmen des ESA-Projekts OFELIAS arbeitet DE-CIX gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt an technischen Lösungen für die Datenübertragung zwischen Erde und Satelliten. Dabei steht die Nutzung von Laserlinks im Fokus, um Kommunikationslatenzen zu reduzieren – ein Thema, das laut DE-CIX-Chef Ivo Ivanov zunehmend auch für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz oder humanoiden Robotern relevant wird.
Ich finde die Ergebnisse spannend, weil sie zeigen, dass trotz großer Skepsis beim Preis und Datenschutz das Interesse an satellitengestütztem Internet wächst. Die politische und technologische Umsetzung dürfte für Deutschland zum Prüfstein seiner digitalen Ambitionen werden.
-->










Umfrage: Ende Oktober 2025
Egebnis: Anfang November 2025
Teilnehmer: 2.060 (= alle knapp 84 Mio. Deutsche)
Beschäftige dich mit repräsentativen Umfragen. 1000 Leute reichen dafür. Einer Umfrage bedarf es keine 84 Millionen.
Ich lese hier nichts konkretes, was mit den 35 Milliarden Euro gemacht werden sollen. Satellitennetz wie Starlink für Deutschland und Europa oder Pensionen für Bedienstete des DLRZ?
Satelliteninternet und 5g bzw 6g werden immer mehr zur Alternative zu dem unsinnigen Glasfaserausbau bis in die kleinste Ecke.
Augsburg und vielen andere Städte werden Strassenlaternen zu 5G Funkmasten. Niemand muss mehr in Bestandsgebäuden Wände aufreissen, um Glasfaser zu verlegen oder um seine Kellersabdichtubg durch unsachgemäße Baufirmen aus Osteuropa fürchten.
Fensterbank reicht völlig aus.
5g kann bis zu 10Gbit übertragen. Mehr als jeder angebote Glasfaseranschluss.
6G wird in2026 serienfertig und wird ab 2027 systematisch eingeführt und kann bis zu 100 GBit übertragen.
Den Rest übernehme Satelliten in ländlichen Regionen. Glasfaser ist wichtig für die Hauptinfrastruktur aber nicht für die letzte Meile in Deutschland wo alles unter die Erde muss.
In Spanien wie in Großstädten wie Barcelona wird das alles wie Wäschleine ans Haus und über die Strassen verlegt. Da geht das aber hier würde sich jeder an der Optik stören.
Bei uns hat Openinfra vor 5 Jahren in der Strasse gelegt. Fast keiner hat sich angeschlossen, weil es nur Knebelverträge gab mit unbekannten Providern wie Bell, wo ein normaler Internetanschluss 80 Euro und der Telefonanschluss noch mal 40 Euro extra kosten sollte.
120 Euro für einen Kombitarif wo die Telekom für VDSL 40 Euro nimmt. Da haben die meisten Nein gesagt.
Die restlichen Szrassen in der Gemeknde hat Openinfra dann mit Hilfskräften alle Gehwege aufgerissen und krumm und schief zurück gelassen. Versorgungsleitungen zu Strasswnlaternen zerstört etc.
Die Glasfaserkabel liegen heute noch in der Hauptstraße offen im Gehweg. Inzwischen hat man die Stolperdinger abgeschnitten, da die Anlieger nach 5 Jahren noch nicht angeschlossen waren mit ihren Grundstücken.
Mit Glasfaser ins Haus legen braucht man hier in der Gemeinde niemanden mehr kommen.
Wie hier. Erst kam deutsche Glasfaser und dann hat Telekom parallel in der Straße verlegt. Einer hat die Kabel der anderen zerstört.
Am Ende wusste keiner mehr wer nun die Anschlüsse schaltet. Deutsche Glasfaser wollte nicht schalten wenn Telekom reingelegt hat und Telekom nicht bei deutscher Glasfaser etc. absolutes Chaos bis heute. Gehwege kaputt, Stromkabel zerstört, Straßenlaternen defekt.
Da mein Vodafone Kabel in letzter Zeit etwas rumspackt, hab ich mich auch nach Alternativen umgesehen. Aber alle anderen haben max. 100k Leitungen und wollen noch mehr Geld dafür oder alberne 16k, für fast den gleichen Preis. 🤦
Deswegen hab ich mir Starlink mal angeschaut und finde das im Grunde nicht so schlecht. Auch preislich geht es in Ordnung. Aber dann hab ich gelesen, dass das Ding 75-100 Watt Strom frisst. Äh… verzichte.
YouGov. Mehr muss man nicht wissen. Ich befürchte das 70% aller Bürger noch nicht mal wissen, dass man über Satellite problemlos serven kann, s. Starlink.