Mercedes meldet Umsatz und Gewinnrückgang im ersten Quartal

Der Autobauer Mercedes-Benz verzeichnet im ersten Quartal sinkende Umsätze und Gewinne, hält aber an seiner Jahresprognose fest.
Der Konzernumsatz sank um knapp fünf Prozent auf 31,6 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis um 16,8 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zurückging. Unter dem Strich verblieben 1,4 Milliarden Euro, was einem Minus von 17,4 Prozent entspricht.
In der Pkw-Sparte fiel die bereinigte Umsatzrendite deutlich auf 4,1 Prozent, nach 7,3 Prozent im Vorjahr. Laut Unternehmensangaben bleibt der Cashflow mit 2,7 Milliarden Euro dennoch auf hohem Niveau.
Finanzchef Harald Wilhelm verweist laut Mitteilung auf eine starke Nachfrage nach neuen Modellen und gut gefüllte Auftragsbücher als Grundlage für eine Belebung im zweiten Halbjahr. Gleichzeitig belastet vor allem der schwache chinesische Markt das Ergebnis, der Absatz sank konzernweit um sechs Prozent auf rund 419.000 Fahrzeuge.
Elektro-Offensive und Ausblick auf 2026
Die Modelloffensive mit rund 40 neuen Fahrzeugen zwischen 2025 und 2027 läuft an, das laufende Jahr gilt als Übergangsphase. Besonders die neuen Elektro-Modelle stoßen laut Unternehmen auf positive Resonanz, der Auftragseingang für batterieelektrische Fahrzeuge in Europa hat sich mehr als verdoppelt.
Im Van-Geschäft zeigt sich ein gemischtes Bild mit leicht steigendem Umsatz, aber rückläufigem operativen Ergebnis. Höhere Investitionen in neue Modelle drücken den Cashflow ins Minus. Für das Gesamtjahr bestätigt Mercedes die Prognose, erwartet stabile Umsätze und ein deutlich höheres operatives Ergebnis. Unsicher bleibt laut Mitteilung der Einfluss geopolitischer Risiken auf die Nachfrage.
Ich sehe in den Zahlen ein erwartbares Übergangsjahr, in dem kurzfristige Rückgänge durch Investitionen und Modellwechsel geprägt sind, während die Entwicklung im zweiten Halbjahr entscheidend wird.
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