Microsoft plant Windows für einzelne Geräte mit vielen Modi

Microsoft arbeitet seit Monaten (Jahren) an einer neuen Version von Windows, die sich dem jeweiligen Gerät anpasst und verschiedene Modi beinhaltet.

Windows ist mittlerweile die Basis für viele Geräte da draußen, doch Microsoft will das OS in Zukunft so anpassen, dass sich das OS dem aktuell gewünschten Modus anpasst. Geräte wie das Microsoft Surface Pro (Tablet und Laptop) oder Lumia 950 (Smartphone und PC) waren nur der Anfang, das Unternehmen hat größere Ziele.

Bedeutet: In Zukunft soll es eine Windows-Version geben, die auf einem faltbaren Tablet läuft, das gleichzeitig eine Telefonie-Funktion besitzt und angedockt auch als Laptop (Tastatur-Dock) oder PC (Monitor) funktioniert. Quasi ein Windows OS, das auf einem Gerät installiert ist, aber so viele Modi wie möglich unterstützt.

Bisher musste man das OS an die jeweilige Hardware und den jeweiligen Modus anpassen, dank dem Composable Shell (C-Shell) soll das aber in Zukunft wegfallen. Entwickler müssen nur noch eine App entwickeln, die dann auf allen Oberflächen läuft. Oder zumindest mit minimalem Aufwand auf allen Geräten läuft.

Microsoft: Projekt Andromeda

Gehört haben wir das schon vor einem Jahr und das Projekt „Andromeda“ machte seit dem immer wieder die Runde im Netz. Es soll sich dabei um ein faltbares Tablet mit Windows 10 handeln und noch in diesem Jahr gezeigt werden. Doch bevor das Gerät kommt hat Microsoft wohl einen Nachfolger für das Surface Hub geplant und auch dort möchte man die neue Version von Windows demonstrieren.

Die Gerüchte und Meldungen der letzten Monate waren nicht immer so leicht zu interpretieren, so langsam schließt sich der Kreis aber. Microsoft plant ein Windows, welches auf jeder Hardware (inklusive Geräten mit ARM-Chip) ohne Anpassung läuft und auf Wunsch jeden Modus (Smartphone, Tablet, Laptop, PC, Konsole) annehmen kann. Quasi ein OS für alle Bereiche des Lebens. Und egal welcher Trend in Zukunft kommt (zum Beispiel smarte Lautsprecher), Microsoft wäre dann vorbereitet und könnte deutlich schneller reagieren und Windows dafür anpassen.

Ich denke das war auch die Idee hinter der Entwicklung von so einem Projekt, denn damit wäre man auch besser auf kommende Trends (wie zum Beispiel die smarten Lautsprecher mit Display) vorbereitet. Aktuell ist der Aufwand recht groß, wenn man das OS dafür anpassen möchte. Ich bin gespannt, was sich hier in diesem und im nächsten Jahr tut und werde die Build im Mai mit Spannung verfolgen.

Quelle The Verge

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