Die Lage bei Audi ist, wie bei vielen europäischen Marken derzeit, schwierig. Es ging im ersten Halbjahr um 7,2 Prozent nach unten, denn Audi konnte nur noch 727.200 Autos ausliefern. Wobei die weltweite Lage vor allem ein Problem hat.
Audi kämpft, wie alle Premiummarken aus Deutschland, mit einem massiven Einbruch von fast 20 Prozent in China. Außerhalb von China lief es okay, was es aber auch sollte, immerhin hat Audi aktuell ein sehr junges Lineup an Autos.
Lichtblick sind die Elektroautos, die mit 95.016 Einheiten zwar immer noch nicht im sechsstelligen Bereich sind, aber gegen den Trend von Audi wachsen. Und der Q4 und Q6 sind auf Platz 5 und Platz 6 der beliebtesten Modelle im VW-Konzern:
- Audi Q4 e-tron (SUV/Sportback) 33.800
- Audi Q6 e-tron (SUV/Sportback) 31.900
Der elektrische A6 kommt immerhin auf 18.400 Auslieferungen im ersten Halbjahr, da wäre noch Luft nach oben. Ohne das Wachstum der vollelektrischen Modelle wäre die Lage bei Audi aber sicher noch etwas schlechter bisher ausgefallen.
Doch am Ende muss sich Audi dringend um die Zoll-Problematik in den USA (die kostet viel Geld) und zunehmende Bedeutungslosigkeit in China kümmern, es reicht nicht aus, wenn man dort die Ringe streicht und Audi in Großbuchstaben schreibt.
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