BMW konnte sich in den letzten Jahren auf eine sehr stabile Nachfrage bei den vollelektrischen Modellen verlassen, die sorgten sogar teilweise dafür, dass die Marke allgemein wachsen konnte. Doch jetzt gab es hier einen härteren Dämpfer.

Mit 87.458 ausgelieferten Elektroautos im ersten Quartal steht man im Vergleich zu anderen Premiummarken aus Deutschland zwar weiterhin gut da, aber es ging hier im Vergleich zum Vorjahresquartal von BMW um über 20 Prozent nach unten.

Allgemein konnte BMW zum Start ins neue Jahr etwas weniger Autos verkaufen (-3,5 %), der Einbruch bei den Elektroautos war aber größer als in allen anderen Bereichen. Doch das hat vermutlich einen Grund und könnte nur kurzfristig sein.

Der neue BMW iX3 macht den Anfang der Neuen Klasse und kommt mit „mehr als 50.000 Auftragseingängen seit Bestellstart in Europa“ sehr gut an, jeder zweite X3, der aktuell bestellt wird, sei laut BMW sogar schon die vollelektrische Version.

Später in diesem Jahr startet dann der neue BMW i3, der sicher auch dafür sorgt, dass weniger Kunden einen veralteten BMW i4 wollen. Der starke Einbruch könnte also damit zusammenhängen, dass BMW sein elektrisches Portfolio komplett neu aufstellt. Ich gehe davon aus, dass sich BMW spätestens ab 2027 wieder fängt.


Fehler melden1 Kommentar

   

Durch Kommentieren stimmst du unserer Netiquette und Datenschutzerklärung zu.

  1. gast 🏆

    Ist ja prinzipiell sogar auf den i5 erweiterbar. Klar größer und mehr Prestige, aber sonst in allen Belangen schlechter als der i3.

    Kann mich in der alten Verbrenner-Welt nicht erinnern, dass es solche krassen Sprünge gab, dass auch modellreihenübergreifend alle auf das neue warten und nicht mehr die ollen Kartoffeln wollen.

Du bist hier:
mobiFlip / Mobilität / Nachfrage nach Elektroautos bricht bei BMW ein