Patreon: Story-Funktion, Livestreams und weitere Neuerungen

Die Crowdfunding-Plattform Patreon, welche es Künstlern erlaubt, ihre Arbeit durch monatliche Spenden zu finanzieren, hat zahlreiche Neuerungen für ihre Creator angekündigt. Hierzu zählen ein neues CRM, die Story-Funktion Patreon Lens sowie ein neues Livestreaming-Feature.

Rund 1 Million Patrons zahlen momentan durchschnittlich 12 US-Dollar im Monat, welche per Patreon an 50.000 Creator verteilt werden. Letzteren soll die Kommunikation mit ihren Finanziers nun deutlich erleichtert werden, was man mit zahlreichen neuen Funktionen angeht. So erhalten Creator ab sofort Zugriff auf ein neues CRM mit einer Übersicht der eigenen Patrons inklusive zahlreicher Daten.

Dazu zählt auch die E-Mail-Adresse, welche beispielsweise verwendet werden kann, um in persönlichen Kontakt zu treten oder besondere Angebote zu teilen.

Patreon Lens

Besonders interessant ist Patreon Lens – eine Art weiterer Klon von Snapchat, der sich momentan in einer Invite-only Beta-Phase befindet. So können Patrons in der für Android bereitstehenden App allen Künstlern folgen, die sie unterstützen.

Per Patreon Lens können die Creator dann mit Fotos und Videos Einblick hinter die Kulissen geben und dabei ausschließlich Personen erreichen, welche für die eigenen Inhalte zahlen. Diese erhalten dann mehr exklusive Inhalte, was die Zahlungsbereitschaft steigern könnte.

Livestreams

Zu guter Letzt wird neben Patreon Lens momentan auch eine neue Livestreaming-Funktion getestet, die zusammen mit Crowdcast realisiert werden soll. Über dieses Feature ausgestrahlte Streams werden dann wieder exklusiv für Patrons zugänglich sein und zahlreiche Optionen wie Live-Abstimmungen, Q&As sowie Screen-Sharing ermöglichen. Da die Livestreams bislang ebenfalls nur in einer Invite-only Beta-Phase verfügbar sind, können sie momentan noch nicht von allen verwendet werden.

Mit den angekündigten Neuerungen erhöht Patreon seine Relevanz für Creator, da diese nun noch mehr Argumente besitzen, um Fans dazu zu bringen, für ihre Inhalte zu zahlen. Dass einige vollständig auf Patreon Lens umstellen und auf Snapchat und Instagram verzichten, glaube ich aber kaum.

Quelle: Patreon via: TechCrunch

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