Pkw-Dichte in Deutschland steigt weiter

Das Statistische Bundesamt meldet zum Jahresbeginn 2026 erneut eine gestiegene Pkw-Dichte in Deutschland.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen Anfang 2026 bundesweit durchschnittlich 593 Pkw auf 1.000 Einwohner. Das sind drei Fahrzeuge mehr als ein Jahr zuvor und zugleich der höchste bislang erfasste Wert.

Grundlage sind Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie Berechnungen für den Regionalatlas. Insgesamt waren zum Stichtag rund 49,5 Millionen Pkw zugelassen.

Die Entwicklung fiel regional unterschiedlich aus. Während die Pkw-Dichte in allen Flächenländern gegenüber dem Vorjahr zunahm, ging sie in Berlin, Bremen und Hamburg leicht zurück. Die höchsten Werte verzeichneten das Saarland, Rheinland-Pfalz und Bayern.

Unter den Flächenländern wies Sachsen die niedrigste Pkw-Dichte auf. Laut Destatis liegt die Zahl der Autos in ländlichen Regionen tendenziell höher als in Städten, was unter anderem mit längeren Pendelwegen und einer geringeren Verkehrsinfrastruktur zusammenhängen könnte.

Pkw-Dichte und Fahrleistung entwickeln sich weiter nach oben

Auch die Fahrleistung nahm laut den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen erneut zu. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 576,3 Milliarden Kilometer mit dem Auto zurückgelegt. Davon entfielen 83,3 Prozent auf private Haushalte und 16,7 Prozent auf die Wirtschaft. Gegenüber 2023 entspricht das einem Anstieg um 0,9 Prozent. Das Niveau des Jahres 2019 vor der Corona-Pandemie wurde allerdings weiterhin nicht erreicht.

Ich finde die Zahlen vor allem deshalb interessant, weil sie zeigen, dass der Fahrzeugbestand trotz regionaler Unterschiede weiter wächst. Gleichzeitig macht der Vergleich mit der Fahrleistung deutlich, dass mehr zugelassene Autos nicht automatisch bedeuten, dass wieder so viel gefahren wird wie vor der Pandemie.


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  1. Stefan K. 🔆

    Das die Pkw-Dichte in Berlin zurückgeht, wundert mich ehrlich gesagt nicht wirklich. Bei den Preisen für’s parken ist es mittlerweile günstiger sich Knöllchen einzufangen, hab ich bei meiner Ex regelmäßig gesehen. Und nein, Mitarbeiterparkplätze – zumindest für die einfache Belegschaft abseits der Chefetage – gab es da keine und waren auch in keinster Weise angedacht gewesen.
    Außerdem ist Berlin im ÖPNV ziemlich gut erschlossen – sofern S-Bahn und Co. mal störungsfrei fahren können.

    In meinem Fall komme ich wortwörtlich fast direkt von der Haustür ins Büro mit der S-Bahn, und das ohne umsteigen zu müssen. Wozu brauche ich also ernsthafterweise ein Auto? 😅
    (Und ja, das ist nur auf mich als Single gemünzt, mit Familie würde das schon wieder gänzlich anders aussehen)

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