Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt in einer Analyse, dass Kfz-Kosten bis 2040 trotz Assistenzsystemen steigen.
Neue Fahrzeuge sind mit Assistenzsystemen wie Notbrems- und Spurhaltehilfe ausgestattet. Diese erhöhen die Sicherheit und senken Unfallzahlen, führen laut Studie jedoch nicht zu sinkenden Versicherungs- oder Reparaturkosten.
Als Haupttreiber gelten Inflation und steigende Werkstattpreise. Der Schadenaufwand steigt je nach Szenario bis 2040 um 24 bis 75 Prozent. Reparaturkosten sind bereits im Schnitt um 3,7 Prozent pro Jahr gestiegen.
Kfz-Kostenentwicklung durch Technik und Inflation bis 2040
Zentrale Effekte der Analyse
- Schäden sinken durch Assistenzsysteme um 9 bis 14 Prozent
- Sensorik erhöht Reparaturkosten um 4 bis 5 Prozent
- Elektroautos verursachen aktuell rund 10 Prozent höhere Reparaturkosten
- Bis 2040 könnte der Anteil von E-Autos bei 60 Prozent liegen
Assistenzsysteme verhindern vor allem Park- und Auffahrunfälle, greifen aber nicht bei Glas-, Sturm- oder Diebstahlschäden. Sensorik und Kameras erhöhen zusätzlich die Reparaturkosten, etwa durch Kalibrierung nach Scheibentausch, heißt es seitens des GDV.
Ich sehe darin einen Zielkonflikt zwischen steigender Verkehrssicherheit und wachsenden Kosten, der sich auch durch technologische Fortschritte nur teilweise ausgleichen lässt.
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