Ring führt ab September 2026 mit TAKE eine neue Videoverschlüsselung ein, die später weltweit zum Standard werden soll.
Bei TAKE werden Ring-Videos mit wechselnden Schlüsseln verschlüsselt. Eine Kopie liegt vorübergehend in einer geschützten Cloud-Umgebung. Ring darf sie laut eigenen Angaben nur für aktivierte Funktionen wie Smart Alerts verwenden. Anschließend wird die Kopie gelöscht.
Damit unterscheidet sich TAKE von der bereits seit 2021 angebotenen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Diese bietet stärkere Zugriffsbeschränkungen, schaltet dafür aber bestimmte Cloud-Funktionen und den Zugriff gemeinsamer Nutzer aus.
So funktioniert die neue Ring-Verschlüsselung
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Der schrittweise Rollout beginnt im September 2026.
- TAKE soll später weltweit zum Standard werden.
- Schlüsselkopien werden nach der Verarbeitung gelöscht.
- Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt optional verfügbar.
- Alle Infos im Whitepaper (englisch)
Die dauerhaften Schlüssel verbleiben laut Ring auf registrierten Geräten des Nutzers und bei freigegebenen gemeinsamen Nutzern. Die Verschlüsselung lässt sich für jedes Ring-Gerät separat in der App verwalten.
Ich halte TAKE für einen interessanten Mittelweg. Das Amazon-Unternehmen Ring versucht, mehr Datenschutz mit seinen komfortablen Cloud-Funktionen zu verbinden. Entscheidend wird aber sein, wie transparent und technisch überprüfbar die versprochene Schlüsselvernichtung tatsächlich umgesetzt wird.
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