Das Unternehmen emco e-roller plant die Rückkehr der E-Schwalbe an den traditionsreichen Standort Suhl.
Nach Unternehmensangaben wurde auf dem historischen Simson-Gelände im Stadtteil Suhl-Heinrichs bereits eine Produktionshalle angemietet. Zudem habe emco e-roller mit dem Rechteinhaber der Marke eine Absichtserklärung zur Lizenzübernahme unterzeichnet. Ziel sei es, die E-Schwalbe künftig wieder in Suhl zu produzieren und als vollelektrisches Modell neu auszurichten.
E-Schwalbe soll Portfolio von emco erweitern
Das Familienunternehmen aus Lingen will mit der Integration der E-Schwalbe sein Angebot im Bereich Elektromobilität ausbauen. Zum bisherigen Markenportfolio gehören laut Unternehmensangaben unter anderem UNU by emco, DREEMS by emco, Kumpan by emco und emco NOVA. Der Fokus liege auf alltagstauglicher urbaner Mobilität für Privatkunden, Unternehmen und Kommunen.
Wichtige Punkte zum Projekt:
- Produktionshalle in Suhl bereits angemietet
- Lizenzübernahme der Marke vorbereitet
- Fertigung könnte noch 2026 anlaufen
- Neustart nach vorherigem Produktionsstopp
Die E-Schwalbe wurde zuletzt in Polen gefertigt, nachdem sie ursprünglich von einem Münchner Unternehmen entwickelt worden war. Nach der Insolvenz des bisherigen Herstellers wurde die Produktion eingestellt. Emco e-roller sieht darin laut eigener Aussage die Möglichkeit, das Modell langfristig neu aufzustellen.
Ich halte die Rückkehr der Schwalbe nach Suhl für ein interessantes Signal, weil damit Industriegeschichte und moderne Elektromobilität miteinander verbunden werden sollen.
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