Seat soll eine „elektrische Zukunft“ haben

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Cupra ist der neue Liebling im VW-Konzern geworden und steht derzeit im Fokus bei der Entwicklung neuer Modelle. Kein Wunder, immerhin kann man hier die Seat-Technik dank aggressiver Optik teurer verkaufen und die Gewinnmarge steigern.

Doch ohne ein Elektroauto bei Seat hat der Absturz der Marke begonnen und da sich vorerst keins andeutet, selbst mit den günstigen Modellen, zweifeln viele, was verständlich ist, an der Zukunft von Seat. Doch die VW-Marke soll eine Haben.

Ein Elektroauto für Seat? Moment.

Im Gespräch mit Auto Express hat Markus Haupt, Chef von Seat und Cupra, jetzt verraten, dass „die Zukunft von Seat nach 2030 natürlich elektrisch sein muss“. Also, wo bleibt es? Unklar, man argumentiert weiterhin mit den zu hohen Kosten.

Wenn aber kein Pendant zu einem VW ID Polo oder dem kommenden VW ID Up möglich ist, dann ist es gar nicht möglich, denn günstiger wird es nicht mehr. Ja, man kann auch warten, bis die Kosten bei der Produktion sinken, aber man kann auch so lange warten, bis Seat auf dem Markt keine große Bedeutung mehr hat.

Ich glaube ehrlich gesagt, dass der VW-Konzern dieses Risiko zur Not eingeht, immerhin wächst Cupra sehr gut und bringt mehr Geld ein. Es ist schade um Seat, aber man könnte verstehen, wenn man bei den vielen Konzernmarken eine einstellt.

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