Sharp-Übernahme durch Foxconn ist offiziell

Für gut drei Milliarden wird das taiwanesische Unternehmen Foxconn Mehrheitsanteile an Sharp erwerben.

Das gaben beide Unternehmen in der vergangenen Woche bekannt und bestätigten damit Gerüchte, welche bereits im September die Runde machten. Umgerechnet fast drei Milliarden Euro (388 Mrd. Yen) investiert Foxconn für eine Mehrheit zwei Drittel der Sharp-Aktien, wie einer offiziellen Pressemitteilung auf der Sharp-Website zu entnehmen ist.

Foxconn fertigt unter anderem für Apple, Microsoft und Sony diverse Elektronik-Produkte und macht dazu immer wieder durch Kritik an den Arbeitsbedingungen auf sich aufmerksam. Das 1912 in Japan gegründete Sharp verkündete als Reaktion auf anbleibende hohe Jahresverluste bereits vorab die Streichung von tausenden Arbeitsplätzen.

Mit dem Aquos Crystal sorgte Sharp im Jahr 2014 noch einmal für Aufsehen und verkaufte eines der ersten fast randlosen Smartphones, nicht jedoch in Deutschland. Hierzulande werden unter anderem Taschenrechner, Mikrowellen und Fernseher von Sharp vertrieben, Foxconn dürfte es derweil vor allem auf die Display-Sparte abgesehen haben und auch an der OLED-Technik für kommende iPhones interessiert sein.

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