2022 wird der Durchbruch für Mini-LEDs

Samsung Tv 2022 Header

Was sind Mini-LEDs? Ein normales Liquid Crystal Display kann auf zwei Arten beleuchtet werden: Seitlich (Edge) und von hinten (Full Array). Eine Beleuchtung von hinten ermöglicht Local Dimming und bessere Kontraste und Schwarzwerte.

Mini-LEDs sind eine Weiterentwicklung davon, mit deutlich mehr Zonen, die beleuchtet werden, und kleineren LEDs. Die Qualität von OLED erreicht man zwar noch nicht, das steht mit Micro-LEDs an, aber dafür sind die Panels viel heller.

Langfristig wird wohl die Micro-LED-Technologie der Maßstab sein, aber die ist im Moment noch viel zu teuer. Und wenn ich von teuer spreche, dann sind damit sechsstellige Summen gemeint. Für den Massenmarkt also komplett ungeeignet.

Mini-LEDs als neue Highend-Option

Im Highend-Markt hat sich, vor allem bei TVs, die OLED-Technologie durchgesetzt und das wird auch noch so bleiben. Ross Young von DSCC, der sich mit Displays beschäftigt und eine gute Quelle ist, geht auch nicht davon aus, dass sich das ändern wird. OLED bleibt 2022 führend, doch Mini-LEDs werden jetzt populär.

Wir haben in den letzten Monaten die ersten Schritte in diese Richtung gesehen, sei es beim großen iPad Pro von Apple oder den Smart TVs von LG und Samsung. Und auch das aktuelle MacBook Pro setzt auf Mini-LEDs für eine bessere Qualität.

Die CES hat gezeigt, dass es jetzt richtig losgeht. Sony hat das erste Lineup mit Mini-LEDs angekündigt, Acer hat direkt drei Monitore mit der Technologie gezeigt und auch Hersteller wie Philips, Asus oder MSI werden diese Panels nutzen.

Sony Bravia Xr A95k Oled Tv Header

Die Smart TVs mit Mini-LEDs werden günstiger, das kleine iPad Pro bekommt wohl so ein Panel und in einigen Bereichen geht Ross Young von einem dreistelligen Prozent-Wachstum aus. Bei Laptops sollen es sogar bis zu 150 Prozent werden.

Mini-LEDs als gute OLED-Alternative

Ich habe schon einige Geräte mit Mini-LEDs getestet, derzeit kommen bei mir ein Smart TVs von Samsung mit Mini-LEDs und das MacBook Pro zum Einsatz. Und die Geräte sorgen so langsam dafür, dass ich mich an diese Technologie gewöhne.

Die Panels im iPad Pro und MacBook Pro dürften gerne etwas heller sein (was möglich ist, Apple schränkt das ein), aber der Samsung QN90A macht mir weiterhin viel Spaß. Ich zocke gerne in einem hellen Raum, daher habe ich kein OLED.

Samsung Qn90a Neo Qled Ratchet

Die Schwarzwerte sind nicht so perfekt wie bei OLED, bei heller Schrift auf einem dunklen Hintergrund sieht man, dass das „Bleeding“ noch vorhanden ist. Aber das kommt ehrlich gesagt sehr selten vor und hat mich bisher nicht wirklich gestört.

2022 erwarte ich diese Technologie aber jetzt in Highend-Geräten, falls sie kein OLED haben. Zum Beispiel im kleinen iPad Pro oder einem neuen Monitor. Ich habe mich so sehr an Mini-LEDs gewöhnt, dass ich einen neuen Monitor damit suche.

Leider liegt der Fokus derzeit noch auf hässlichen Gaming-Monitoren:

Samsung Odyssey Neo G8

Sind Mini-LEDs besser als OLED? Das würde ich so nicht unterschreiben. Beide Technologien haben Vorteile und Nachteile. Das Display im iPhone 13 Pro ist für mich zum Beispiel besser als im MacBook Pro. Das liegt aber daran, dass es ein sehr helles OLED-Panel ist. Diese Werte erreichen Laptops oder TVs nicht.

OLED macht 2022 auch einen Sprung

Langfristig könnte sich das mit QD-OLED oder OLED EX ändern, aber ich gehe davon aus, dass diese neuen OLED-Technologien sehr teuer sein werden. Daher werden wir das nur in den Flaggschiffen sehen, Mini-LEDs sind deutlich günstiger und angeblich will Apple das ja sogar im kommenden MacBook Air nutzen.

Heißt: LC-Displays werden endlich gut und bezahlbar. Im Detail sind sie vielleicht nicht so gut wie OLED, dafür aber meistens deutlich heller und wenn man das gut optimiert, dann ist der Unterschied gering. Ich wurde 2021 ein Fan von Mini-LEDs und freue mich, dass es Konkurrenz gibt (und beide Technologien besser werden).

Ich hoffe derzeit auf ein neues Apple Display mit Mini-LEDs, was nicht 5.000+ Euro wie das Pro Display XDR kostet. Das steht angeblich für 2022 an. Wobei es mir egal ist, wer das Display baut. Hauptsache es ist kein hässlicher Gaming-Monitor.

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