E-Rezept: Viele Apotheken fühlen sich gut vorbereitet, aber …

Doctor Arzt

Das E-Rezept soll fristgerecht ab 1. September 2022 bundesweit in den Apotheken eingelöst werden können. Mehr als 10.000 Apotheken sind dafür bereit, doch es gibt auch Bedenken.

Die Apotheken fühlen sich überwiegend gut auf die Einführung des E-Rezepts vorbereitet. Im Vorfeld galt es aber auch, zahlreiche Hindernisse überwinden zu müssen. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 500 Apothekenleiterinnen und -leitern, die vom Meinungsforschungsinstitut MARPINION im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände durchgeführt wurde.

Laut der repräsentativen Umfrage von MARPINION sehen sich immerhin zwei Drittel (65,2 Prozent) aller Inhaber entweder „sehr gut“, „gut“ oder „eher gut“ auf die Umstellung vorbereitet.

Einige Apotheken fühlen sich schlecht vorbereitet

Demgegenüber fühlt sich ein Drittel (34,8 Prozent) entweder „sehr schlecht“, „schlecht“ oder „eher schlecht“ vorbereitet. Hintergrund für dieses Meinungsbild dürften die zahlreichen Hindernisse sein, die die Apotheken schon überwunden haben oder noch überwinden müssen.

Als größte Hindernisse bei der Einführung des E-Rezeptes in der eigenen Apotheke gelten die Schulung des Personals (45,4 Prozent), die Umstellung der Abläufe in der Apotheke (44,0 Prozent), Probleme mit der technischen Ausstattung für die Telematik-Infrastruktur (35,0 Prozent), die Sorge vor Retaxationen (34,2 Prozent) und Defizite bei den gesetzgeberischen Vorgaben (32,4 Prozent).

Die Ausstellung von E-Rezepten in Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Kliniken beginnt zunächst nur noch in einer Startregion in Westfalen-Lippe, während die Ärzteschaft in Schleswig-Holstein sich als Startregion wegen Datenschutz-Problemen (Versand von 2D-Codes über E-Mail / SMS ist nicht zulässig) ausgeklinkt hat.

Die Testphase des E-Rezepts soll zum 31. August 2022 abgeschlossen sein und der stufenweise deutschlandweite Rollout beginnt ab 1. September. Darauf hat sich die Gesellschafterversammlung der gematik bereits geeinigt. Die gematik trägt die Gesamtverantwortung für die Telematikinfrastruktur (TI), die zentrale Plattform für digitale Anwendungen im deutschen Gesundheitswesen.

Auch die E-Rezept-App wird aktuell stetig verbessert. Zuletzt bekam sie eine Familienfunktion sowie eine Detailsuche für Medikamente.

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