So schützt eBay Kleinanzeigen seine Nutzer vor Fakeshops und Betrug
EBay Kleinanzeigen hat eine Vereinbarung mit mindUp, einem Unternehmen für maschinelles Lernen, geschlossen, um seine Nutzer vor Fake-Shops und Betrug zu schützen.
Das Unternehmen mindUp stellt eBay Kleinanzeigen einen umfassenden Datensatz mit Adressen von Tausenden von Fake-Shops zur Verfügung, der ständig aktualisiert wird. EBay Kleinanzeigen nutzt diesen Datensatz, um seine Sperrlisten zu erweitern und betrügerische Anzeigen zu blockieren. Das neue Verfahren verkürzt die Zeit bis zur Sperrung betrügerischer Anzeigen erheblich, so das Onlineportal.
Fake-Shops sehen meist seriös aus
Fake-Shops sehen oft seriös aus und locken mit attraktiven Angeboten. Die Betreiber agieren häufig aus dem Ausland mit gefälschten oder gestohlenen Daten. Fakeshops können durch ungewöhnlich niedrige Preise, ein fehlendes oder unvollständiges Impressum, eine unverschlüsselte Verbindung oder die Tatsache, dass die Bezahlung nur per Vorkasse möglich ist, entlarvt werden.
Wer sich nicht sicher ist, ob ein Shop seriös ist, kann den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale nutzen.
Zu den Kunden von mindUp zählen bereits unter anderem billiger.de, eBay, Verivox, die Verbraucherzentrale NRW, der Deutsche Mieterbund e. V. und einige mehr.
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Grundsätzlich ist es natürlich gut, dass Kleinanzeigen stärker gegen Fakeshops und Betrug vorgeht. Gerade die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie mindUp zeigt, dass das Problem inzwischen so groß geworden ist, dass zusätzliche Maßnahmen notwendig sind. Trotzdem frage ich mich, warum so viele Nutzer überhaupt erst in solche Situationen geraten müssen, bevor reagiert wird. Über die Jahre gab es unzählige Berichte über Phishing, Fake-Käufer, gehackte Accounts und betrügerische Anzeigen.
Ich persönlich habe inzwischen zu Flinkanzeigen gewechselt und bin dort bisher deutlich zufriedener. Die Plattform wirkt für mich angenehmer und unkomplizierter. Natürlich muss man überall vorsichtig sein, aber aktuell habe ich dort einfach ein besseres Gefühl als bei Kleinanzeigen.
Damals™️, als die Plattform noch n digitaler Flohmarkt war, man zur Person fuhr, den Artikel abholte, Geld gab, nach Hause fuhr. Sooooooo langweilig, man gut, dass man eBay kopiert hat 😂
Warum ist es überhaupt eine Aufgabe der Käufer/innen, den Inhalt der Shops auf einer Plattform auf Betrug zu prüfen? Warum werden Plattformen nicht endlich gesetzlich verpflichtet für die Shops auf der eigenen Plattform im Falle des Falles zu haften? Bspw. durch Treuhänder-Pflicht, bis ein Shop ganz oldschool verifiziert wurde…