• Telekom: iPhone-App mit Geheimhaltungsstufe erhält Freigabe

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    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine von der Telekom mitentwickelte Mobile Encryption App für Ende-zu-Ende verschlüsseltes Telefonieren freigegeben.

    Die Anwendung ist für Gespräche der Geheimhaltungsstufe VS-NfD (Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch) gedacht. Mit der iOS-App gibt es eine Alternative für die bisherigen Diensttelefone, denn bisher nutzen Behörden vorwiegend Spezialgeräte für vertrauliche Gespräche.

    Die Telekom hat das Angebot gemeinsam mit der Berliner Gesellschaft für Sichere Mobile Kommunikation (GSMK) entwickelt. Es zielt auf Ämter oder Unternehmen. Die Telekom betreibt die Infrastruktur aus ihren deutschen Rechenzentren heraus. Zur Sicherheit der App heißt es:

    Die App nutzt die aktuell stärksten Verschlüsselungen. Diese lassen sich nach Kryptologen auf absehbare Zeit nicht brechen. Außerdem erzeugt die App die Schlüssel immer auf dem Telefon selbst. Und löscht diese nach Gesprächsende. Schlüssel befinden sich damit in der Hand des Nutzers. Der Netzbetreiber greift darauf nicht zu. Auch ist der Quellcode der Mobile Encryption-App offen. Er ist somit für Anwender verifizierbar.

    Die Mobile Encryption App funktioniert in jedem Telefonnetz oder ohne SIM-Karte über WLAN. Sie braucht nur etwa 4,8 kbit Bandbreite. Für verschlüsselte Telefonate installieren beide Gesprächspartner die App auf dem Gerät.

    Außerdem ist eine zweite App SecurePIM Government notwendig. Nutzer greifen mit dieser App auf die zentral gepflegte Kontaktdatenbank zu. Auch diese ist für VS-NfD zugelassen.

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