Die Bundesregierung sieht KI-Assistenzsysteme im Gesundheitswesen als potenziell wertvoll an.

In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion erklärt (PDF) die Bundesregierung, dass KI-Anwendungen im Gesundheitswesen Chancen bieten könnten.

Gleichzeitig seien strenge Vorgaben für Transparenz, wissenschaftliche Nachweise und staatliche Aufsicht notwendig. Im Mittelpunkt stünden laut Bundesregierung die Sicherheit von Patienten und die Qualität medizinischer Leistungen.

Hersteller und Nutzer solcher Systeme müssten sich dabei an nationale sowie europäische Vorgaben halten. Laut Bundesregierung gelte dies insbesondere für Datenschutz, Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und die sichere Nutzung sensibler Gesundheitsdaten.

Bundesregierung setzt auf sichere Gesundheitsdaten für KI

Mit dem Forschungsdatenzentrum Gesundheit und dem Europäischen Gesundheitsdatenraum würden laut Bundesregierung derzeit Strukturen geschaffen, die einen datenschutzkonformen Zugang zu Gesundheitsdaten ermöglichen sollen.

Ziel sei es, datengestützte Innovationen und digitale Anwendungen künftig sicherer in Deutschland einsetzen zu können.

Wichtige Punkte laut Bundesregierung:

  • KI-Systeme gelten als potenziell hilfreich
  • Patientensicherheit hat zentrale Bedeutung
  • Hersteller müssen rechtliche Vorgaben erfüllen
  • Neue Dateninfrastrukturen werden aufgebaut

Ich halte den vorsichtigen Ansatz der Bundesregierung für nachvollziehbar. KI kann Prozesse im Gesundheitswesen unterstützen, solange Datenschutz, Transparenz und die Kontrolle medizinischer Entscheidungen klar geregelt bleiben.


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