Utiq: So entkommt ihr dem Tracking durch Mobilfunkanbieter

Xiaomi 13 Hand

Die Telekom, Telefónica/o2 und Vodafone nutzen Utiq zur Auswertung des Surfverhaltens von Mobilfunknutzern in Deutschland.

Das Tracking-Verfahren nutzt die Kombination von Mobilfunknummer, SIM-Karte und IP-Adresse, um pseudonymisierte Profile zu erstellen und personalisierte Werbung anzuzeigen. Obwohl Utiq als datenschutzfreundliche europäische Alternative positioniert wird, bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre der Nutzer.

Um das Utiq-Tracking zu deaktivieren, müssen die Nutzer jährlich ein Opt-Out über den sogenannten Consent-Hub durchführen. Dazu müssen sie sich mit ihrem mobilen Endgerät im Mobilfunknetz ihres Anbieters befinden und verschiedene Einstellungen wie Ad-Blocker und DNS-Server temporär anpassen bzw. abschalten. Der Deaktivierungsprozess muss für jeden Mobilfunkvertrag wiederholt werden.

Ihr könnt auf die Plattform nur zugreifen, wenn:

Trotz dieser Maßnahmen können die Nutzer auf den teilnehmenden Websites immer noch nach ihrer Zustimmung gefragt werden. Die Einführung von Utiq und die Notwendigkeit eines jährlichen Opt-Outs stellen eine Verschärfung im Vergleich zu früheren Technologien wie TrustPID dar, bei denen ein unbegrenzter Widerruf möglich war.

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