Der schwedische Mikromobilitätsanbieter Voi hat seinen zweiten Sicherheitsbericht veröffentlicht, der aufzeigt, wie das Unternehmen die Verkehrssicherheit in europäischen Städten verbessern will.
Voi hat drei zentrale Hebel zur Unfallvermeidung identifiziert: Aufklärung, sichere Roller und sichere Infrastruktur. Um einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Fahrzeugen zu fördern, belohnt das Unternehmen rücksichtsvolles Verhalten und hat eine Rabattfunktion für langsames Fahren, Helmtragen und Parken in ausgewiesenen Zonen eingeführt.
Voi hat auch die sichere Nutzung von Rollern durch technische Maßnahmen und die Entwicklung robusterer Roller mit Blinkern und größeren Vorderrädern verbessert. Das Unternehmen arbeitet auch daran, Städte dabei zu unterstützen, gefährliche Stellen zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Erhebung zu E-Scooter-Unfällen
Nach Zahlen des Mikromobilitätsanbieters Voi lag die durchschnittliche Unfallrate in den Jahren 2021 und 2022 global betrachtet bei etwa fünf Unfällen mit schweren Verletzungen pro Million Kilometern. Damit deckt sich die Erhebung mit Daten des Verbandes Micromobility for Europe (MMfE), welcher für das Jahr 2021 eine globale Quote von 5,1 medizinisch zu behandelnden Verletzungen pro Million Kilometern ausgibt.
Im europäischen Vergleich konnte für Deutschland anhand der unternehmensinternen Unfalldaten für die letzten zwei Jahre eine Rate von 2,98 schweren Unfällen pro Million Kilometern errechnet werden.
Den Bericht könnt ihr online abrufen.
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