Volkswagen: Der nächste Golf darf kein Tesla sein

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Turbulente Zeiten, für den ehemals größten Autohersteller der Welt, der letztes Jahr die Spitzenposition auf dem Weltmarkt an Toyota abgegeben hat. Doch das bereitet Herbert Diess scheinbar keine Kopfschmerzen, es ist eher die Zukunft.

Volkswagen: Hauptkonkurrent ist Tesla

Der große Konkurrent für Volkswagen ist nämlich Tesla, die Marktführer bei der Elektromobilität sind. Das möchte man auch werden und in der Belegschaftsrede hat der Chef der Volkswagen AG nicht nur Tesla erwähnt, sondern auch China.

Der nächste Golf darf kein Tesla sein und er darf nicht aus China kommen, das ist die klare Aufgabe in Wolfsburg. Es soll das Projekt „Trinity“ werden, an dem man im Moment arbeitet und welches gegen 2024 oder 2025 auf den Markt kommt.

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Skizze von Projekt Trinity

Dieses Projekt nutzt eine neue Plattform, die sich SSP (Scalable Systems Platform) nennt und die Basis für viele neue Autos (sämtlicher Marken und Klassen) sein soll. Doch das Problem ist eben: Es dauert noch viele Jahre, bis diese fertig ist.

Außerdem verstärkt Volkswagen damit zunehmend den Eindruck, als ob die MEB-Plattform und die ID-Palette eigentlich nur eine halbgare Zwischenlösung sind. Das große Highlight von Herbert Diess ist nicht der ID.3, es ist das Projekt Trinity.

Volkswagen: Chipkrise trifft hart

Ziel ist es eine kleine Revolution in Wolfsburg aufzubauen, die vor allem Tesla in Grünheide in die Schranken weist. Bei Volkswagen brodelt es und Herbert Diess hat laut eigenen Angaben eine wichtige Reise in die USA abgesagt, um heute vor der Belegschaft zu sprechen. Die Kritik wächst und er muss die Kontrolle behalten.

Der Wandel, die Pandemie und die Halbleiter-Krise machen es nicht leicht für den Konzern, vor allem die Chipkrise hat die Volkswagen AG laut Herbert Diess sehr hart getroffen und er gibt zu, dass man schlechter als Tesla oder BMW vorbereitet war.

Es ist eine ehrliche und sehr direkte Rede von Herbert Diess, die ihr euch unten in voller Länger durchlesen könnt. Falls ihr euch für Volkswagen und die Entwicklung auf dem Markt interessiert, immerhin ist das die größte Branche in Deutschland, dann schaut da definitiv mal rein. Ein paar Punkte werden wir vielleicht noch aufgreifen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es freut mich, dass Frau Cavallo mit ihrem Team diese Belegschaftsinfo nach so langer Zeit und unter so schwierigen Corona-Bedingungen organisiert hat.

Frau Cavallo und ich sind uns einig: Wir müssen miteinander reden. Ich freue mich wirklich auf den persönlichen Austausch, den wir sicher alle vermisst haben.

Der Betriebsrat hat vergangene Woche öffentlich gefordert, dass ich Ihnen Rede und Antwort stehe. Das tue ich gerne und hätte auch gerne Ihre Fragen beantwortet – das ist heute leider nicht möglich.

Wir werden deshalb zeitnah das ohnehin geplante Dialog-Format nachholen.

Ich hatte seit langem eine wichtige Reise in die USA geplant, zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Chattanooga, zu Medien, Investoren und Tech-Firmen an der Westküste. Die habe ich abgesagt, um heute hier bei Ihnen zu sein.

Nur gemeinsam machen wir Volkswagen zukunftssicher!

Zuerst möchte ich mich bei Ihnen bedanken für Ihren Einsatz und den Willen zur Veränderung.

Vor 6 Jahren haben wir uns als erster Autohersteller klar für die E- Mobilität entschieden. Unsere Konkurrenten aus Stuttgart und München haben die Stirn gerunzelt, in Japan wurde von Wasserstoff-Autos geträumt.

Heute, 6 Jahre später, ziehen sie alle nach. Die Zukunft ist elektrisch. Und digital.

Mit unserer NEW AUTO Strategie können wir den größten Wandel seit der Erfindung des Automobils Anfang des 20. Jahrhunderts schaffen.

Mit einem Baukasten für alle Marken. Mit eigenem Betriebssystem. Eigenen Batteriefabriken. Und unserem eigenen virtuellen Fahrer.

Damit sind wir besser aufgestellt als die meisten Wettbewerber.

Unser Marktanteil bei Elektro-Fahrzeugen liegt in der EU bei 26%. Heute sind wir Elektro-Europameister!

Wir haben unseren Absatz an E-Autos innerhalb eines Jahres auf 293.000 Fahrzeuge verdoppelt.

Alle Marken haben nun starke Fahrzeuge – das breiteste Portfolio hat die Marke Volkswagen mit dem ID.3, ID.4, ID.4 GTX, ID.5, ID.5 GTX und ID.6.

Der ID. BUZZ ist sicher das emotionalste VW-Fahrzeug, macht Lust auf nachhaltige Zukunft.

In den USA sind wir mit 8 Prozent E-Marktanteil auf Platz 2 hinter Tesla und deutlich besser als im Verbrenner-Geschäft.

In China haben wir im 3. Quartal 60 Prozent mehr E-Autos verkauft als im ersten Halbjahr zusammen. Wir nehmen Tempo auf.

Der Umstieg auf E-Autos ist der Kern unserer Konzern-Strategie NEW AUTO. Der Verkauf unserer Verbrenner finanziert den Wandel zum elektrischen digitalen vollvernetzten Auto.

Dafür enorm wichtig: Der Golf und der Tiguan aus Wolfsburg! Beide dominieren weiter die Auto-Tests und Zulassungsstatistiken.

Erst Ende Oktober setzte sich der Golf in der Auto Zeitung gegen die gesamte Konkurrenz in der Kompaktklasse durch:

Ford, Mazda, Hyundai, Seat, Audi, Renault und BMW – sie alle haben trotz großer Anstrengungen keine Chance.

Der Golf bleibt auch in der 8. Generation der König der Kompaktklasse!

Karl-Heinz Hell und sein Team haben ein großartiges Auto auf die Straße gebracht. Die Auftragsbücher sind voll: 118.000 Bestellungen liegen für den Golf vor.

Schon heute haben wir alle Autos verkauft, die in den ersten drei Monaten im nächsten Jahr in Wolfsburg vom Band laufen.

Schuld an diesem Produktions-Stau ist die Halbleiter-Krise.

Die meisten von Ihnen haben dadurch Tage und Wochen zuhause in Kurzarbeit verbracht.

Mir ist klar: Sie wollen zurück ins Werk. Der Unmut ist völlig angebracht: Sie wollen Volkswagen voranbringen statt zuhause rumsitzen. Das verstehe ich. Und so dramatisch die Lage ist, ich möchte auch auf Gutes hinweisen:

Durch eine Betriebsvereinbarung wird das Kurzarbeitergeld auf nahezu 100 Prozent aufgestockt. Das ist gut. Das gibt es in anderen Werken in der Welt nicht.

Die Marke Volkswagen hat dieses Jahr bislang 27 Prozent der geplanten Produktion verloren. In China haben unsere Joint Ventures fast 30 Prozent verloren, Skoda liegt bei minus 32 Prozent.

Trotz Corona-Krise und nun dem Mangel an Halbleitern ging es uns hier immer gut, besser als den meisten anderen in der Wirtschaft. Auch das ist eine Stärke von VW, wir sind ein soziales Unternehmen.

Beim Meistern der Halbleiter-Krise liegen wir im Mittelfeld. Einige trifft es härter wie Ford, GM oder die Franzosen. Bei Opel schließt das Werk in Eisenach bis zum Jahresende.

Andere wie Tesla oder BMW kommen besser durch die Krise, weil sie schon länger enger mit den Halbleiter-Herstellern zusammenarbeiten.

Ich weiß, dass Sie vor allem die Situation zum Jahres-Start 2022 beschäftigt.

Wir haben gerade erst am Dienstag im Vorstand beschlossen, dass wir eine bestmögliche Auslastung unserer Werke erreichen wollen.

Aber es gibt leider keine Entwarnung. Auch nächstes Jahr wird uns der Chip-Mangel begleiten. Die Versorgung wird besser, aber wir werden nicht jedes Auto bauen können.

Wir werden alles dafür tun, dass die Chips zwischen den Premiummarken, Volumen, China, Europa und den USA gerecht verteilt werden.

Langfristig müssen wir in das Chip-Design einsteigen. Trinity wird wenige große leistungsfähige Rechner haben, die wir zum Teil selbst entwickeln und in Halbleiterfabriken fertigen lassen werden.

Volkswagen kann umsteuern!

Nach dem Dieselskandal wurden wir an jeder Ecke als Umweltsünder bezeichnet – heute, nur 6 Jahre später, haben wir die ambitionierte Elektro-Strategie im Einklang mit den Pariser Klimazielen.

Das zeigt: Volkswagen kann Krisen zum Aufbruch nutzen! Sie haben das schon oft bewiesen. Lassen Sie es uns nun wieder tun.

Ich werde oft gefragt, warum ich uns andauernd mit Tesla vergleiche. Ich weiß, dass es einige nervt.

Aber es ist meine Aufgabe und die des gesamten Managements den Wettbewerb richtig einzuschätzen, den Konzern darauf vorzubereiten und zukunftssicher zu machen.

In der Verbrenner-Welt sind wir Spitze, das können wir – vielleicht so gut wie niemand anderes.

Für mich bleibt das beste Auto der Welt der Golf GTI. Ich habe mir erst gerade wieder einen bestellt für die Winterzeit.

Aber in der neuen Welt – wir nennen sie NEW AUTO – erwartet uns ein Wettbewerb, den Volkswagen so noch nie erlebt hat.

Es sind völlig neue Stärken gefragt. Vor allem Software wird darüber entscheiden, wer sich wie viel Marktanteile sichern kann.

Sie alle haben schon Erfahrungen mit unserer Software gemacht. Dieser Wandel ist deutlich schwieriger als der Umstieg vom Verbrenner auf Elektro. Das Auto wird das komplexeste Tech-Produkt dieser Welt!

Wenn wir es nicht bauen, bauen es andere. Daher ist die Entscheidung gefallen: Wir müssen uns ranhalten – mit allen Kräften.

Deswegen haben wir mit CARIAD eine eigene Software-Firma aufgebaut, die gemeinsam mit den Marken unsere Autos zu einem Digital-Produkt machen soll.

Wir haben bislang kaum Software-Kompetenz, das haben bisher Zulieferer wie Bosch und Conti übernommen.

Im neuen Wettbewerb können wir nur bestehen, wenn wir die Software selbst programmieren und immer wieder updaten.

VW, Audi und Porsche Mitarbeiter arbeiten zusammen, legen das Markendenken ab, für den gemeinsamen Erfolg. Es läuft noch nicht alles rund bei unserem Startup. Aber von Woche zu Woche werden wir besser und kompetenter.

Heute setzt hier Tesla die Standards. Die bauen das Auto um die Software herum. Updates sind für Tesla-Kunden schon Alltag.

Wir kommen jetzt alle 12 Wochen mit automatischen Updates für unsere ID. Familie – ein großer Schritt für Volkswagen!

Gratulation an das Team von Thomas Ulbrich und CARIAD zu diesem Meilenstein!

Tesla wurde lange für die Software, Reichweite und Beschleunigung der Autos geschätzt, aber hatte Probleme bei der Qualität. Die Produktion wurde belächelt.

Doch unser Hauptkonkurrent lernt schnell dazu. Die Qualität wird besser, die Kundenfeedbacks positiver. Und in Brandenburg will Tesla mit 7.000 Menschen – direkter und indirekter Bereich – eine halbe Million Autos bauen.

Und das mit einer beeindruckenden Produktivität: Voraussichtlich 90 Einheiten pro Stunde in einer Linie, 10 Stunden pro Auto.

In Zwickau liegen wir bei über 30 Stunden, 20 Stunden wollen wir im nächsten Jahr schaffen – gestartet sind wir ursprünglich mit einem Projektziel von 16 Stunden.

Was das alles an der Börse bedeutet, brauche ich hier nicht erwähnen. Tesla hat durch die hohe Bewertung einen unbeschränkten Zugang zu Geld und Ressourcen.

Diese Zahlen sind es, die mich dazu bewegen, auf diesen neuen Wettbewerb hinzuweisen und nicht die Augen zu verschließen.

Selbst wenn ich nicht mehr über Elon Musk spreche: Er bleibt da und revolutioniert unsere Industrie und wird schnell immer wettbewerbsfähiger.

Das Tesla Model 3 war im September das meistverkaufte Auto in Europa, noch vor dem Golf. Und das obwohl Tesla noch gar nicht in Europa baut. Tesla importiert bisher nur.

Nur wer die Konkurrenz versteht und im Blick hat, kann gewinnen. Tesla ist heute Benchmark, aus China drängen zudem weitere starke Startups in unseren Markt.

Ralf Brandstätter und ich haben in den vergangenen Wochen einige Autos aus China getestet. Wir müssen gestehen: Sie sind richtig gut.

Wir bekommen neue Wettbewerber: Apple, Google oder Foxconn kommen mit viel Kapital und Kompetenz bei Software und Elektronik.

Sie sehen enorme Wachstumschancen und wollen uns Marktanteile abnehmen. Die Konkurrenz wird groß im neuen Wettbewerb, die Marktanteile werden neu vergeben, alte Erfolge zählen nicht mehr in der neuen Autowelt.

Wir wollen auch in Zukunft erfolgreich sein. Deshalb müssen wir unseren Weltkonzern rechtzeitig zum Umsteuern bewegen. Die Betonung liegt auf rechtzeitig!

Damit meine ich jetzt. Ich sagen Ihnen allen ganz klar:
Wir dürfen uns unseren Standort, unsere Konzernzentrale, nicht von Tesla in Grünheide kaputtmachen lassen!

Gerade Wolfsburg ist wichtig für den Konzern, muss die Speerspitze sein. Mit der Verantwortung für unsere Super-Plattform, die SSP.

Sie wird im Campus Sandkamp entwickelt und in Zukunft unsere einzige Plattform im Konzern. Und mit Trinity, dem direkten Wettbewerber zum Tesla Model 3 und Y.

Wir wollen unser Stammwerk in Wolfsburg wieder zum Aushängeschild für Auto-Produktion machen. Für die Stadt, für die Region und den Industriestandort Deutschland!

Unsere große Chance heißt Trinity.

Mit diesem elektrischen Auto wollen wir das Autonome Fahren zum Mainstream machen.

Es soll Level-4-fähig sein. Das heißt, dass wir auf der Autobahn das Lenkrad loslassen können und unsere Zeit anders nutzen können: lesen, spielen, arbeiten – schöne Momente mit der Familie genießen.

Trinity ist für Wolfsburg aber nicht nur die Bezeichnung für ein Auto, sondern für den gesamten Wandel: wir planen schnellere Produktionszeiten und effizientere Formen der Zusammenarbeit.

Es ist die Revolution für Wolfsburg. Mit diesem Projekt werden wir Auto- Produktion völlig neu denken.

Ralf Brandstätter und sein Team arbeiten bereits an vielversprechenden Plänen – ein neues Werk für unser Werk.

Die Entwicklung von Thomas Ulbrich legt mit dem Campus Sandkamp vor, um auch in der Entwicklung konkurrenzfähig zu sein. Alle Entwickler arbeiten zusammen, ohne Silos, gemeinsam an Projekten.

Ich wollte damals auch den ID.3 in Wolfsburg starten lassen aufgrund der Nähe zur Entwicklung.

Damals hieß es: Erstmal abwarten, ob die E-Mobilität einschlägt, lasst uns hier auf die Verbrenner konzentrieren. Deshalb sind wir damals mit den Elektrofahrzeugen nach Zwickau gegangen.

Die E-Mobilität hat das Rennen gemacht! Jetzt ist Wolfsburg dran.

Ich weiß, dass Sie mittelfristig ein zweites E-Auto für Wolfsburg beschäftigt. Deshalb diskutieren wir dies gerade mit Blick auf die Planungsrunde Anfang Dezember.

Mir geht es aber vor allem um die langfristige Perspektive: Das Level-4- Fahren wird die Branche noch stärker transformieren.

Trinity macht Wolfsburg zur wichtigsten Fabrik des Konzerns – von hier aus werden Millionen Menschen durch Level-4-fähige E-Autos die Mobilität völlig neu erfahren.

Benchmark für viele unserer Wettbewerber soll Wolfsburg werden!

Uns allen, hier in der Halle und online, liegt unser Stammwerk Wolfsburg am Herzen. Der Zusammenhalt hier in den Hallen ist ein ganz besonderer in der VW-Familie. Damit das so bleibt, müssen wir jetzt gemeinsam umsteuern.

Ja, ich mache mir Sorgen um Wolfsburg! Die Vorstände, Aufsichtsräte und Betriebsräte, die sie hier heute vor sich sehen, tragen eine besondere Verantwortung für dieses Unternehmen.

Sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei Volkswagen so viel Macht und Mitspracherecht wie in keinem anderen Unternehmen auf der Welt.

Es ist Ihr Unternehmen. Es ist unser Unternehmen.

Mein Appell daher an Sie: Steuern Wir um! Machen Wir Volkswagen zukunftssicher.

Ich möchte, dass Ihre Kinder und Enkelkinder auch 2030 noch einen sicheren Job hier bei uns in Wolfsburg haben können. Darum geht es mir heute. Deswegen bin ich da.

Die heute bestehenden Jobs werden innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahren sicher weniger – vor allem in der Verwaltung auf Konzernebene, aber auch in der Produktion und in der Entwicklung. Es werden neue und andere Jobs dazukommen.

Aber nicht Herbert Diess oder Daniela Cavallo entscheiden darüber. Die Kunden entscheiden, indem sie entweder ein Auto aus Brandenburg oder ein Auto aus Wolfsburg kaufen.

Es hängt davon ab, wie wettbewerbsfähig wir in der NEW-AUTO-Welt sein werden.

Im Aufsichtsrat haben wir uns gemeinsam mit Betriebsrat darauf geeinigt, bis zur nächsten Sitzung am 9. Dezember ein Zielbild für Wolfsburg zu entwickeln, um wettbewerbsfähig zu werden mit einer der modernsten Fabrik der Welt.

Also: Wie sieht unser Stammsitz Wolfsburg 2030 aus? Wir nennen das Vision 2030.

Heute ist der richtige Zeitpunkt für die VW-Revolution.

Denn wir haben das richtige Fundament: Wir haben die richtigen Menschen, die richtige Strategie, die richtigen Produkte und die wichtige wirtschaftliche Basis.

In den USA sind wir durch unsere SUV-Offensive erstmals seit Jahrzehnten profitabel – und so stark wie seit der Bulli- und Beetle-Mania nicht mehr.

In Südamerika haben wir innerhalb von sechs Jahren ein völlig veraltetes Produkt-Portfolio überarbeitet und sind so stark wie nie.

Als Konzern sind wir trotz Corona und Halbleiter-Mangel und weniger produzierten Fahrzeugen wirtschaftlich fast auf dem Niveau unseres Rekordjahrs 2019.

Auch das zeigt: Auslastung ist nicht alles, Marge und Gewinn pro Auto sind wichtige Kennzahlen. Von den guten Konzernergebnissen profitieren wir auch hier.

Die Gewinne unserer Premiummarken Audi und Porsche und die Gewinne aus China werden nach Wolfsburg überwiesen – das kommt auch unserem Bonus zu Gute.

Volkswagen ist erfolgreich – das ist auch ihr Verdienst. Vielen Dank für Ihren Einsatz in diesen turbulenten Zeiten geprägt von Corona, Halbleiter und unserer Transformation.

In Niedersachsen ist die VW-Zukunft zuhause: Die Werke in Hannover und Emden werden elektrifiziert. In Salzgitter startet unsere eigene Batteriefertigung.

Und jetzt bauen wir mit Trinity endlich Wolfsburg um. Unser Stammsitz übernimmt hier auch eine wichtige Rolle für den Konzern: Nur wenn wir zu Hause beweisen, dass wir zukunftsfähig sind, können wir ihn auch weltweit im Wettbewerb bestehen.

Der nächste Golf darf kein Tesla sein! Der nächste Golf darf nicht aus China kommen! Die nächste Ikone muss wieder ein Wolfsburger sein! Trinity!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit – ich freue mich darauf, mit Ihnen gemeinsam diesen so wichtigen Wettbewerb anzupacken.

Und der Welt zu zeigen, wie stark Volkswagen in der neuen Welt ist. Ich weiß, dass Sie das können – ich zähle auf Sie!

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  1. Philipp

    Wenn der nächste Golf, wirklich ein Golf sein soll, dann darf der nächste Golf nicht so kacke aussehen wie der aktuelle Golf.

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