Volvo geht neue Wege: Android als Basis für neue Geschäftsmodelle

Das Auto wird in Zukunft auch nach dem Verkauf weiterentwickelt und was Tesla seit Jahren macht, findet jetzt so langsam auch bei der Konkurrenz statt. Volvo hat im Rahmen der CES 2023 verraten, dass man neue Geschäftsmodelle finden muss.

Martin Kristensson hat am Rande eines Events mit Qualcomm verlauten lassen, dass man die neue Power des Digital Cockpits nutzen wird, um digitale Dienste, neue Audio-Dienste und Features für die Navigation kostenpflichtig anzubieten.

Volvo nutzt Android Automotive als Basis im Infotainmentsystem, es gibt also einen Google Play Store und es wäre denkbar, dass Volvo eigene Produkte à la Spotify für die Autos entwickelt. Ähnlich wie es Apple mit Apple Music beim iPhone getan hat.

Volvo: Sicherheit bleibt kostenlos

Sicherheitsfunktionen sollen kostenlos bleiben, sollte sich da etwas tun, was man nach dem Verkauf optimieren kann, wird das also nichts kosten. Dazu gehört aber kein autonomes Fahren, das ist für Volvo nämlich eine Komfortfunktion in Autos.

Der kommende Volvo EX90 ist das Flaggschiff für die Zukunft und wurde mit dem Ansatz „digital first“ entwickelt. Langfristig soll Level 3 beim autonomen Fahren mit diesem Auto möglich sein, dieses Feature wird dann allerdings nicht kostenlos sein.

Das wird eine spannende Phase für das Infotainmentsystem und die alten Marken müssen das nutzen, wenn sie diesen Bereich nicht komplett an Drittanbieter auf dem Markt abgeben wollen. Immerhin hat sich Volvo schon abhängig von Google gemacht. Android kann aber auch eine Grundlage für eigene Geschäftsmodelle sein.

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