WhatsApp: Kritik aus Indien wird laut

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Es hätte so einfach sein können: Die Nutzer stimmen der Datenschutzanpassung zu und Facebook darf die Daten von WhatsApp nutzen. Doch dann kam eine Welle der Kritik, mit der Facebook vermutlich nicht gerechnet hat. Das ging nun so weit, dass Facebook den Schritt sogar um ein paar Wochen verschoben hat.

WhatsApp: Indien möchte Antworten haben

Nun folgt auch Kritik aus Indien, wo die Regierung (Ministry of Electronics and Information Technology) eine Nachricht an den Chef von WhatsApp geschickt hat. Dort will man unter anderem wissen, warum die Nutzer in Indien anders behandelt werden, als in Europa (wo keine WhatsApp-Daten mit Facebook geteilt werden).

Das grenzt an Diskriminierung und man solle doch bedenken, dass Indien die weltweit größte Nutzerbasis von WhatsApp darstellt. Außerdem hat man noch 14 Fragen an WhatsApp geschickt und will unter anderem wissen, welche Daten genau geteilt werden und warum Facebook diese Daten jetzt benötigt.

WhatsApp: Hat die Kritik ernste Folgen?

Ich bin mir nicht sicher, ob Facebook diese Fragen alle beantworten wird und man wird der Sache nun vermutlich eher aus dem Weg gehen. Von nun an wird man nach und nach Nutzer auffordern der Datenschutzanpassung zuzustimmen und die Aufmerksamkeit in den Medien so gering wie möglich halten wollen.

Wir in Europa müssen uns keine Gedanken machen, noch nicht. Wenn Facebook es dürfte, würden sie aber auch hier die Daten mit Facebook teilen. Stellt sich nur die Frage, ob man der Sache vertraut und wie Facebook weiter vorgeht, denn der Messenger wirft nicht genug Geld ab. Irgendwie muss man nun schauen, dass WhatsApp zu einer Cashcow wie Instagram wird – und leicht wird das definitiv nicht.

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