Škoda Peaq fährt 936 Kilometer mit nur einer Akkuladung im Reichweitentest
Der Škoda Peaq 90 hat bei einem überwachten Rekordversuch 936 Kilometer mit einer einzigen Akkuladung zurückgelegt.
Zwei Škoda-Mitarbeiter starteten am 25. August in Mladá Boleslav und fuhren über Deutschland bis in die Niederlande. Ursprünglich sollte die Fahrt in Amsterdam enden. Wegen der verbleibenden Energie wurde die Strecke jedoch um rund 50 Kilometer bis zur Küste bei Zandvoort verlängert.
Škoda Peaq 90 verbraucht nur 9,2 kWh auf 100 Kilometer
Der serienmäßige Siebensitzer war mit einer 91-kWh-Batterie mit 86 kWh nutzbarer Kapazität ausgestattet. Der Heckmotor leistet 210 kW. TÜV Süd überwachte den Versuch, zudem waren Vertreter des tschechischen Rekordbuchs beteiligt.
Die wichtigsten Daten des Rekordversuchs:
- 936 Kilometer ohne Nachladen
- 9,2 kWh Verbrauch auf 100 Kilometer
- 41 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit
- 86 kWh nutzbare Batteriekapazität
- 210 kW Leistung und Hinterradantrieb
Für die hohe Reichweite wählten die Fahrer gezielt Nebenstraßen und eine gleichmäßige Fahrweise. Auch KI half laut Škoda bei der Routenplanung. Starkes Beschleunigen und Bremsen wurde möglichst vermieden. Das Unternehmen betont selbst, dass diese Fahrweise nicht dem normalen Alltag entspricht.
Ich finde den Versuch dennoch bemerkenswert. 936 Kilometer mit einem großen elektrischen Siebensitzer zeigen, welches Effizienzpotenzial moderne Elektroautos unter optimalen Bedingungen inzwischen bieten.
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An einer Stelle des Videos ist die Durchschnittsgeschwindigkeit zu sehen, und die betrug … 41 Kilometer pro Stunde. Diesen Stunt sollte man besser nicht allzu oft nachmachen, LOL. Bei höheren Geschwindigkeiten wird der Luftwiderstand – der proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit ist – erheblich. Allerdings sind viel niedrigere Geschwindigkeiten auch nicht schlecht, denn das Auto verbraucht selbst bei Geschwindigkeiten nahe Null noch etwas Kraftstoff. Viele Grüße aus Pilsen.
Das hab ich gleich mal einen Beitrag ergänzt
Keine Klima, keine Heizung, vermutlich auch gezielt einzelne Assistenzsysteme deaktiviert. Unrealistisches Fahrszenario. Ich bin echt Elektro-Fan, aber was sollen solche Weltrekorde eigentlich wirklich bringen?
Es soll einfach ausgelotet werden, was maximal möglich ist, genauso wie irgendwelche Serienautos mit maximalen Speed über irgendwelche Rennstrecken fahren, das brauchst du im Alltag ja auch eher nicht. Und es ist natürlich auch Marketing für die Marke und die Fahrzeuge.
Klar ist das nicht realistisch. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt mit ca. 50 km/h zwar über der der meisten Autofahrer (wenn man alle Fahrten, v.a. Stadtverkehr berücksichtigt), aber niemand fährt so langsam so lange am Stück. Das ist eher ein Durchhalte- und Konzentrationstest für die Fahrer als ein normaler Verbrauchstest. Aber der Test zeigt, welche Verbräuche theoretisch erzielbar sind, wenn man nur langsam genug fährt und man ein Fahrzeug mit effizientem Antriebsstrang hat.
Leider gibt es keine Informationen zur Durchschnittsgeschwindigkeit. Rein rechnerisch mit Startzeit, Zielzeit und mutmaßlichen Pausen dürfte sie bei ca. 45 km/h gelegen haben.
Immerhin haben sie sich nicht das allerbeste Wetter ausgesucht. An dem Tag soll es zwischenzeitlich etwas geregnet haben und es war durchgehend West- oder Südwestwind – also meistens Gegenwind. Da wäre noch Potenzial gewesen für 1000 km…
Bei 2:17 sieht man einmal den Screen mit den Fahrdaten. Durschnitt ist 41 km/h. Schneller bin ich in Deutschland manchmal auch nicht…. ;)