43 Prozent der Deutschen interessieren sich für Smart Glasses, gleichzeitig bestehen deutliche Sorgen um die Privatsphäre.
Das zeigt eine repräsentative Bitkom-Befragung unter 1.164 Menschen ab 16 Jahren. 15 Prozent haben Smart Glasses bereits genutzt oder ausprobiert, weitere 28 Prozent würden sie gerne verwenden. Für 52 Prozent kommt das Tragen dagegen nicht infrage.
Besonders deutlich fällt die Skepsis aus, sobald andere eine solche Brille tragen. 76 Prozent möchten nicht mit Smart Glasses fotografiert oder gefilmt werden. 62 Prozent würden Menschen mit einer solchen Brille sogar nicht ins eigene Zuhause lassen.
Klare Kennzeichnung von Aufnahmen gefordert
Die wichtigsten Ergebnisse der Bitkom-Umfrage:
- 43 Prozent interessieren sich für Smart Glasses.
- 76 Prozent lehnen Aufnahmen durch andere ab.
- 62 Prozent würden Träger nicht ins eigene Zuhause lassen.
- 82 Prozent verlangen einen klar sichtbaren Aufnahmehinweis.
Aktuelle Modelle nutzen dafür häufig eine LED. Bei vielen Geräten deaktiviert sich die Kamera automatisch, wenn diese Anzeige abgeklebt wird. Der Bitkom-Verband spricht sich gegen pauschale Verbote aus und fordert stattdessen klare Regeln sowie technische Schutzmaßnahmen.
Ich finde den Widerspruch nachvollziehbar: Die Technik ist spannend, aber eine Kamera auf Augenhöhe wirkt deutlich unmittelbarer als ein Smartphone. Entscheidend dürfte deshalb sein, ob Hersteller Aufnahmevorgänge wirklich unmissverständlich sichtbar machen.
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