Sonos: Integration von Alexa und Co steht an

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Sonos dürfte bald mit der Verteilung von Alexa und anderen Diensten starten. Die Nutzer müssen dafür kommende Woche neuen Richtlinien zustimmen.

Für Sonos-Besitzer wird es bald eine neue Datenschutzerklärung geben. Das hat das Unternehmen in einem Blogeintrag bekannt gegeben. Sowas passiert häufiger mal und wäre nicht der Rede wert. Doch in diesem Fall steht eine große Änderung für Sonos an. Interessant ist vor allem der folgende Abschnitt von Sonos:

Wir haben einen Abschnitt hinzugefügt, in dem beschrieben wird, was geschieht, wenn du die Sprachsteuerung für dein Sonos System aktivierst (sobald diese Funktion in deinem Land verfügbar ist). Dass wir an einer solchen Funktion arbeiten, ist schon länger bekannt. Und wir möchten dich frühzeitig auf diese Neuerung vorbereiten.

Man rechnet bei Sonos aber vermutlich auch schon mit kritischen Nutzern und hat vor dem großen Update für die Lautsprecher direkt folgendes klargestellt:

Am wichtigsten für dich ist, dass Sonos deine Sprachdaten nicht aufzeichnet. Die Daten gehen direkt an den Anbieter des Sprachsteuerungsdienstes (z. B. Amazon), den du auf deinem Sonos System aktiviert hast.

Sonos möchte in Zukunft alle digitalen Assistenten integrieren, los geht es aber wohl erst mal nur mit Alexa. Ich finde den Zeitpunkt der Änderung durchaus interessant, denn kommende Woche startet auch die IFA 2017 in Berlin. Wird uns Sonos dort vielleicht die neuen Produkte zeigen, die seit einer Weile im Raum stehen?

Es drängen immer mehr Anbieter in den Markt für Mulitroom-Lautsprecher, die mit einem digitalen Assistenten daher kommen. Ende des Jahres wird auch Apple in den USA einsteigen und den HomePod auf den Markt bringen. Dieser dürfte 2018 dann auch in Deutschland und weiteren Ländern erhältlich sein. Die Luft für Sonos wird dünner und ich bin mir sicher, dass man sich mit einer neuen Generation auf die neue Konkurrenz von Apple, Amazon (neuer Echo steht an) und Co vorbereitet.

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