Die staatliche EUDI-Wallet hat ihren Quellcode für iOS, Android und das Backend öffentlich zugänglich gemacht.
Entwickler können den Code damit nicht nur einsehen, sondern auch testen und eigene Experimente durchführen. Besonders gefragt sind Hinweise auf mögliche Sicherheitsprobleme. Nach Angaben des Projekts soll die öffentliche Prüfung dazu beitragen, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.
EUDI-Wallet setzt auf offenen Quellcode
Die Veröffentlichung wird zugleich als Teil des Transparenzanspruchs verstanden. Die Wallet soll künftig von Millionen Menschen genutzt werden. Deshalb soll nachvollziehbar sein, wie zentrale Funktionen und Sicherheitsmechanismen technisch umgesetzt sind.
Aktuell sind drei Bereiche öffentlich zugänglich:
In den kommenden Wochen soll zudem die Developer Experience weiter verbessert werden. Auch ein Bug-Bounty-Programm ist laut den Verantwortlichen in Vorbereitung. Konkrete Details dazu sollen später folgen.
Ich halte die Öffnung des Codes gerade bei einer staatlichen Identitäts-Wallet für einen wichtigen Schritt. Entscheidend wird aber sein, wie schnell externe Sicherheitsfunde bewertet und behoben werden und wie offen das Projekt mit Problemen umgeht.
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