Umfrage zeigt klare Grenzen für billigere Fahrausbildung

Der Auto Club Europa sieht in einer forsa-Umfrage eine klare Mehrheit für bezahlbare Führerscheine ohne Abstriche bei Ausbildung und Sicherheit.
Der Führerscheinerwerb entwickelt sich für viele junge Menschen und Familien zu einer finanziellen Belastung. Vor diesem Hintergrund plant Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder eine Reform der Fahrausbildung, die digitale Elemente stärken und Kosten senken soll.
Bund und Länder wollen im Frühjahr 2026 ein gemeinsames Reformpaket beschließen. Der Auto Club Europa ließ dazu 1.001 Personen ab 18 Jahren repräsentativ befragen.
Die Ergebnisse zeigen, dass niedrige Preise zwar relevant sind, aber nicht an erster Stelle stehen. Laut Umfrage sind für 60 Prozent geringe Kosten in der Fahrschule sehr wichtig, während 76 Prozent der Befragten der Ausbildungsqualität die höchste Priorität einräumen. Maßnahmen, die als Qualitätsverlust wahrgenommen werden, stoßen mehrheitlich auf Ablehnung.
Fahrausbildung zwischen Kosten, Qualität und Digitalisierung
Konkret lehnen 77 Prozent eine Reduzierung verpflichtender Sonderfahrten ab, bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 80 Prozent. Eine Verkürzung der praktischen Prüfung findet bei 68 Prozent keine Zustimmung, ebenso wird eine Reduzierung des Fragenkatalogs kritisch gesehen.
Digitale Angebote werden grundsätzlich akzeptiert, jedoch überwiegend als Ergänzung verstanden. Simulatoren halten 70 Prozent für sinnvoll, eine Verlagerung von Sonderfahrten oder Theorie ausschließlich ins Digitale erreicht jedoch keine Mehrheit.
Zentrale Ergebnisse der Befragung
- 76 Prozent priorisieren Ausbildungsqualität vor niedrigen Kosten
- 77 Prozent lehnen weniger Sonderfahrten ab
- 70 Prozent befürworten Fahrsimulatoren als Ergänzung
- 79 Prozent wünschen transparente Online-Vergleiche
Große Zustimmung erhält laut Umfrage eine geplante Transparenzoffensive. 79 Prozent der Befragten sprechen sich für eine zentrale Online-Vergleichsmöglichkeit von Preisen sowie Bestehens- und Durchfallquoten aus. Weitere Vorschläge wie eine Laienausbildung vor der Prüfung oder ein Mobilitätszuschuss von 500 Euro werden je nach Altersgruppe unterschiedlich bewertet, finden aber teilweise Mehrheiten.
Ich halte die Ergebnisse für ein deutliches Signal, dass Reformen beim Führerschein vor allem Vertrauen schaffen müssen und nicht allein auf Kostensenkung setzen sollten.
Die gesamte Auswertung kann hier (PDF) abgerufen werden
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Anstatt E Autos zu subventionieren sollte die Regierung das mit den Führerscheinen machen für Menschen mit geringen Einkommen. Wo ist das Problem?
Warum, Nicöööö?
Hartzer bekommen nun vom Jobcenter nicht mehr den Führerschein bezahlt, wenn sie behaupten als Pizza oder Paketfahrer zu fahren.
Nun bricht der vom Jobcenter finanzierte Boom der letzten Jahre eben weg
Hartz 4 und der Tag gehört dir. Die bekommen doch neben Führerschein teilweise sogar Autos vom Amt bezahlt.
Die hier genannten 4000 Euro für Führerschein sind in meinen Augen übertrieben. Wahrscheinlich für Chantal aus München, die bisschen viel Instagram schaut und eine Auffassungsgabe wie eine Eintagsfliege hat.
In der Regel, und ich kenne 2 Fahrschulbesitzer, ist da sehr individuell was man an Fahrstunden braucht aber in der Regel ist man bei 2500 bis 2800 dabei. Gibt natürlich auch die die 100 Extra Stunden brauchen und 10k Zahlen
https://www.chip.de/news/Fuehrerschein-im-Nachbarland-machen-Lockangebot-oder-echte-Sparchance_185509343.html
Wer wenige Übungsstunden braucht, kommt sogar auch unter 2000 Euro hin. Erst im Sommer gab es von einer Fahrschule hier in der Frankfurter Innenstadt ein Angebot für unter 1500€, inkl. 4 oder 6 Übungsstunden. Ich habe dort letzten Sommer meinen A-Schein mit 2 Übungsstunden für ebenfalls 1500€ gemacht. Alles machbar, wenn man etwas sucht, aber vor allem, wenn man nicht komplett mit 0 Kenntnissen und keinerlei Interesse und/oder Lernbereitschaft hingeht. Dann werden selbst aus 2300 schnell 3300€.
Die Theoriefragen kann man auch schon alle Monate vorher lernen und mehrmals wiederholen, bis es eben sitzt.
Fahrschulen melden über 70 Prozent Einbruch bei Neuanmeldungen. Gibt bereits massive Demonstrationen von Fahrlehrern wie letzte Woche in Potsdam.
Der wahre Grund ist aber nicht die Ankündigung von billigeren Führerschein, sondern die schärferen Vorschriften der Jobcenter zur Finanzierung von Führerscheinen
Seltsamerweise ist der Führerschein in Frankreich um die Hälfte billiger und da sterben auch nicht zigtausende pro Jahr!
Meinen Führerschein hatte ich mit einem Toyota Corolla absolviert. Kostenpunkt im Jahr 1993 trotz einmaliger praktischer Wiederholung ca. 700€.
Regionale Fahrschule heutzutage hier vor Ort durch die Bank mit Teslas oder großen SUV‘s ausgestattet.
Alles klar soweit?
Dusch mich, aber mach nicht nicht nass… 🥳
absolut