Volkswagen sieht „Wendepunkt“ bei Elektroautos

Volkswagen war sehr früh bei der Elektromobilität dabei und auch in der ersten Hochphase ein dominanter Player. Doch nach dem ersten Hype folgte eine kurze Phase der verhaltenen Nachfrage, die jetzt so langsam wieder abgeklungen ist.

Für Martin Sander sei der „Wendepunkt in der Transformation“ erreicht, wie die Automobilwoche berichtet. Die Nachfrage nach Elektroautos steigt in Europa und anderen Regionen „spürbar an“ und daher stellt Volkswagen die Produktion um.

Weniger Verbrenner, mehr Elektroautos, so lautet der Plan, bei der Auftragslage dominiert der vollelektrische Antrieb sogar den Verbrenner in Deutschland. Und mit dem anstehenden VW ID Tiguan rechnet man jetzt sicher mit einem weiteren Push.

Volkswagen von Entwicklung überrascht

Vor allem die hohen und immer noch steigenden Preise bei Benzin und Diesel sorgen für eine „geringere Nachfrage nach Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor“, so der Vertriebsvorstand von VW. Eigentlich ging man 2026 davon aus, dass die Nachfrage nach Elektroautos langsamer steigt, das kommt etwas überraschend.

Es bleibt aber dabei, die Prognose für das aktuelle Jahr wurde gesenkt, denn der Umbau des Konzerns und andere Faktoren wie China und Porsche belasten die Zahlen von Volkswagen. Mal schauen, wie sich der Markt im Winter entwickelt.


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  1. Tom Buchenacker 👋

    Wenn der Wendepunkt gekommen ist, können ja ab 1.10. die Subventionen komplett entfallen. Incl. KFZ Steuer Befreiung.

  2. VW-fan 🎖

    Wer 2026 noch einen Verbenner kauft, außer er hat einen Beruf bei dem er den halben Tag im Auto verbringt, dem ist nicht zu helfen.

    1. Robert 🔅

      Machen doch die meisten Menschen noch

      1. René H. 🔱

        „in Deutschland“ hast du vergessen. Für höher entwickelte Länder stimmt noch nicht mal mehr die Einschränkung von „VW-fan“.

    2. Fabio 🪴

      Meine Rede. Selbst oder gerade wenn man „den ganzen. Tag“ im Auto verbringt ist ein potenter BEV die bessere Lösung. Pausen macht man sowieso, kann man laden. Mit einer 75 kWh Batterie kommt man locker 300 km im ungünstigten Fall. 100 kWh sind aber eh schon Standard. Klima kann den ganzen Tag auch im Stand durchlaufen, kostet quasi nichts. ADAS usw. sind besser als bei einem Uralt-Passat, d.h. entspannter durch den Tag.

      1. Heinrich 👋

        Wohl dem der sich ein BEV mit 75+kWh Batterie leisten kann, das ein vollwertiger Erstwagen ist. Viele vergessen leider, dass ein großer Teil der Bevölkerung Autos deutlich unter 10000 Euro kauft.

        1. Fabio 🪴

          Vollwertiger Erstwagen: ja, absolut. Obwohl ich in meinen auch mal einen 100er reinmachen kann, wenn ich es brauche.

          Ok, zweiter Punkt, warum können viele kein ordenliches Auto leisten und warum sind die in Deutschland so unsäglich teuer?

        2. Egon_meier 🍀

          “ Viele vergessen leider, dass ein großer Teil der Bevölkerung Autos deutlich unter 10000 Euro kauft.“
          Sie kennen die Statistik?
          Der durchschnittliche Neuwagenpreis in D liegt 45.000 Euro. Der BEV-Durchschnitt liegt übrigens darunter.

          1. Johannes 👋

            Die Statistik sagt, dass die meisten Menschen eben keine Neuwagen kaufen.

    3. Carlo 🔅

      Und wer VW-Fan ist, dem kann man auch nicht mehr helfen.

      1. Egon_meier 🍀

        „Und wer VW-Fan ist, dem kann man auch nicht mehr helfen.“
        so ein Zeuch kann nur ein VW-Hater schreiben

        1. Carlo 🔅

          Stimmt, ich fahr ja auch keinen VW.
          Irgendwo muss man ja seine Grenzen ziehen. 😂

  3. P45 🔅

    Alles vorhersehbar gewesen. Die aktuelle Weltlage hat natürlich noch zur Beschleunigung beigetragen. Dafür müsste man Trump fast schon danken, wenn nicht die anderen Nebenwirkungen so fatal wären. Aber schön, dass es in die richtige Richtung läuft.

    1. Egon_meier 🍀

      „Alles vorhersehbar gewesen“
      Es war nichts vorherzusehen.

      1. P45 🔅

        Also für mich schon. Mir war klar, dass kein Weg am Wechsel zur e-Mobilität vorbei führt. Spätestens seit ich selbst dabei bin, also seit 2015…

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