Volkswagen steht vor einer harten Entscheidung
Die Probleme von Volkswagen liegen auf dem Tisch und es geht um die Zukunft des Konzerns, wie ein internes Dokument diese Woche gezeigt hat. Es dürfte aber kein Zufall sein, dass es kurz vor der Aufsichtsratssitzung im Internet gelandet ist.
Alle Seiten des VW-Konzerns sind angespannt und drohen sich gegenseitig, denn es geht um viele Arbeitsplätze in Deutschland. Das Management rund um VW-Chef Oliver Blume zeichnet ein sehr dramatisches Bild, wenn es um die Zukunft geht.
Volkswagen: Die Fronten sind verhärtet
Wird man sich diese Woche einigen und einen gemeinsamen Plan ausarbeiten? Die Chancen stehen schlecht, so Automotive News Europe laut Insidern. Eine Einigung sei nicht ausgeschlossen, aber ein Kompromiss ist aktuell nicht in greifbarer Nähe.
Vor ein paar Wochen wurde auch bekannt, dass Oliver Blume eine außerordentliche Hauptversammlung erwägt, um gewisse „Gegner“ zu umgehen. Das geht aber nur, wenn die Existenz von Volkswagen wirklich bedroht ist. Diese Drohung hat andere Parteien am Tisch bisher aber nicht beeindruckt, wie die Quelle jetzt erfahren hat.
Es geht um Werksschließungen, um das Ende einer VW-Marke, um Technik aus China in europäischen Standorten und vor allem um Sparmaßnahmen. Als man sich Ende 2024 einigte war das also nur ein halbherziger Kompromiss, bei dem damals schon klar war, dass die kritische Lage im VW-Konzern damit nicht vom Tisch ist.
Man hat das Gefühl, dass das dieses Mal nicht nur ein zaghafter Versuch für einen Umbau von Volkswagen sein soll. Dieses Mal will das Management die Probleme wirklich lösen. Ich vermute nur, dass das ohne extreme Maßnahmen nicht gelingt.
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